Ukrainische Streitkräfte treffen russische Schlüsselinfrastruktur.
Präzisionsschläge gegen russische Militärobjekte
Nach Angaben von Novyny.live: Die ukrainischen Streitkräfte haben am 26. Februar gezielte Angriffe auf wichtige Einrichtungen der russischen Besatzungstruppen durchgeführt. Die Schläge richteten sich gegen Radarstationen, Nachschublager und Kommandopunkte sowohl in den vorübergehend besetzten Gebieten als auch auf russischem Staatsgebiet. Diese Operationen sind Teil der systematischen Bemühungen, die militärische Infrastruktur des Gegners zu schwächen und seine Handlungsfähigkeit einzuschränken.
Getroffen wurden unter anderem die Radaranlage P-18 'Terek' sowie das Radarsystem RSP-6M2 bei Dschankoj. Weiterhin attackierten ukrainische Einheiten ein Lager für technische Ausrüstung in der Gegend von Nowoslatopol und eine Steuerungsstelle für unbemannte Fluggeräte bei Poltawka. Ein bedeutender Erfolg war der Treffer auf einen russischen Kommando- und Beobachtungsposten im Gebiet Brjansk, der die operativen Möglichkeiten des Gegners voraussichtlich erheblich beeinträchtigen wird.
Bereits bestätigte Treffer aus der Vorwoche
Zudem wurden Details zu bereits gemeldeten Angriffen vom 21. Februar präzisiert. Damals wurden beschädigt:
- eine elektrische Entsalzungsanlage;
- zwei Anlagen zur Stabilisierung von Gas-Kondensat;
- zwei vertikale Tanks in der Erdgasaufbereitungsanlage in Neftegorsk im Gebiet Samara.
Ferner wurde die Zerstörung der Produktionshalle Nr. 22 im Raketenwerk von Wotkinsk, die bereits am 20. Februar gemeldet wurde, bestätigt. Die Angriffe galten dort einer Abschussvorrichtung des Luftabwehrsystems S-400 'Triumf', dem Flugabwehrsystem 'Panzir-S1' sowie Mehrfachraketenwerfern vom Typ BM-21 'Grad'. Solche Schläge auf die heimische Rüstungsindustrie treffen Russland an einer empfindlichen Stelle.
Die fortgesetzten ukrainischen Angriffe demonstrieren die wachsende Fähigkeit, präzise und wirkungsvolle Schläge gegen hochwertige Ziele im Hinterland des Gegners zu führen. Dies dient dem Ziel, feindliche Ressourcen zu vernichten und Bedrohungen für die territoriale Integrität der Ukraine zu minimieren.
Die strategisch ausgewählten Ziele deuten auf einen durchdachten Ansatz der Kriegsführung hin, der darauf abzielt, die Fähigkeiten der russischen Streitkräfte in den besetzten Regionen zu reduzieren. Diese Operationen können die operative Schlagkraft der russischen Kräfte erheblich beeinträchtigen, ihre Bemühungen an der Front verzögern und die ukrainische Initiative im Konflikt stärken. Die erfolgreiche Durchführung solcher Missionen hat auch eine wichtige moralische Komponente für die Truppe und die Bevölkerung der Ukraine.
Lesen Sie auch
- Neuer YouTube-Kanal auf Ungarisch: Ukraine erreicht 340.000 Aufrufe in wenigen Tagen
- Neue Opferzahlen: Russland verschärft laut Außenminister Sybiha den Terror gegen Zivilisten
- Moskau drosselt Artillerie-Munition: Das steckt hinter den Engpässen der russischen Truppen
- Zehn russische Soldaten nach Drohnenangriffen auf Zivilisten in Cherson angeklagt
- Neue Sprengköpfe für russische Kalibr-Marschflugkörper entdeckt – was das ukrainische Verteidigungsministerium meldet
- Ukrainische Verteidiger entschärfen Bedrohung im Süden – Russischer Druck auf Kostjantyniwka hält an

