Ukrainische Streitkräfte vernichten nordkoreanische Rarität: Die 'Koksan'-Haubitze ist Geschichte.
Eine seltene Beute wird zerstört
Nach Angaben von UATV: Im Kampf gegen die russischen Invasoren haben ukrainische Einheiten eine besondere Waffe ausgeschaltet: eine nordkoreanische Selbstfahrhaubitze vom Typ 'Koksan'. Russland setzt diese importierten Geschütze ein, um eigene Verluste an Artillerie zu ersetzen. Der Abschuss erfolgte im Gebiet Saporischschja, genauer auf der Achse in Richtung Oleksandriwka.
Die 'Koksan' ist mit ihrem 170-mm-Kaliber und einer Reichweite von bis zu 60 Kilometern ein mächtiges Geschütz. Da sie an der Front nur selten gesichtet wird, ist ihre Vernichtung ein bedeutender Erfolg für die Ukraine. Insgesamt haben ukrainische Kräfte damit bereits fünf dieser seltenen Geschütze zerstört – vier davon in den vorübergehend besetzten Gebieten der Regionen Luhansk und Saporischschja. Diese Bilanz unterstreicht die Wirksamkeit ihrer Aufklärungs- und Präzisionsschläge.
Ein strategisch wertvoller Treffer
Die Zerstörung der 'Koksan' zeigt, wie wichtig gezielte Angriffe auf spezifische Waffensysteme des Gegners sind. Solche Operationen schwächen die Kampfkraft der russischen Truppen vor Ort spürbar. Zugleich macht der Vorfall deutlich, dass Moskau weiterhin auf Waffenlieferungen von internationalen Partnern wie Nordkorea angewiesen ist, um seinen Krieg in der Ukraine fortzusetzen. Die Beschaffung solcher Systeme ist für Russland ein Zeichen der Schwäche, ihre Vernichtung für die Ukraine ein taktischer Gewinn.
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