147 Drohnen und eine Hyperschallrakete: Wie die ukrainische Luftabwehr den russischen Großangriff abwehrte.
Russischer Großangriff auf die Ukraine am 28. Mai
Nach Angaben von UATV: Am 28. Mai griff Russland die Ukraine mit massiver Wucht an: Eine aeroballistische Rakete vom Typ „Kinschal“ und 147 Kampfdrohnen verschiedener Modelle – darunter „Schaged“, „Gerbera“ und „Italmas“ – wurden eingesetzt.
Die Kinschal-Rakete startete aus der russischen Oblast Lipezk. Die Drohnen wurden von mehreren Orten aus gestartet, darunter:
- Brjansk
- Kursk
- Orjol
- Millerowo
- Primorsko-Achtarsk
- den vorübergehend besetzten Gebieten der Krim, insbesondere Hwardijske und Tschauda
Bis 8:00 Uhr morgens am 28. Mai hatten die ukrainischen Streitkräfte 138 der feindlichen Drohnen zerstört.
Die Rakete und neun Drohnen trafen sieben Ziele, Trümmer gingen an sechs verschiedenen Orten nieder. Zum Kontext: Bereits am 27. Mai waren bei einem Angriff auf Cherson eine 36-jährige Frau und ihre beiden Töchter verletzt worden, ihr Vater kam ums Leben. Diese Vorfälle verdeutlichen die anhaltende Gefahr für die Zivilbevölkerung.
Wachsende Bedrohungslage
Der Angriff reiht sich ein in die seit 2014 andauernde russische Aggression gegen die Ukraine. Der Einsatz von aeroballistischen Raketen und einer großen Zahl an Drohnen zeigt eine Eskalation des Konflikts und eine zunehmende Gefahr für die Zivilbevölkerung. Während die ukrainischen Kräfte versuchen, diese Angriffe abzuwehren, wird deutlich, dass solche Ereignisse nicht nur militärische, sondern auch schwerwiegende zivile Folgen haben – und dass die internationale Unterstützung für die Ukraine im Kampf gegen die Aggression weiterhin essenziell ist.
Lesen Sie auch
- Neue US-Angriffe auf Iran: Hat der Tanker-Angriff die Waffenruhe zerstört?
- Wegen abgeschalteter weißrussischer Relais: Wie sich die Angriffe mit Shahed-Drohnen verändern
- Bestechungszahlungen an Kommandeure: Russische Soldaten versetzen sich massenhaft zur Einheit 'Achmat'
- Warum Russland mit S-400 auf Drohnen schießt: Ein General erklärt den Grund
- Ukrainische Angriffe auf der Krim: Moskaus Nachschub gerät ins Stocken – neue Schläge gegen die Brücke von Kertsch möglich
- Angriffe aus drei Richtungen: Heftige Kämpfe an der Front bei Lyman und Kostjantyniwka

