Zusatzgebühr bei der Bahn: So sparen Sie die neuen Kosten.
Neue Regelung bei der Ukrsalisnyzja
Nach Angaben von Novyny.live: Für Fahrkarten im Nahverkehr erhebt die ukrainische Staatsbahn Ukrsalisnyzja erneut eine Servicegebühr. Die Zusatzkosten in Höhe von 7 Hrywnja fallen ausschließlich beim Kauf an den Bahnschaltern an. Diese Gebühr war bereits am 3. Februar eingeführt, aber am 6. Februar wieder abgeschafft worden. Seit dem 11. März wird sie nun wieder fällig. Für viele Pendler bedeutet dies eine unerwartete finanzielle Mehrbelastung.
Reisende können die Gebühr umgehen, indem sie ihre Tickets über die mobile App der UZ kaufen. Der Online-Kauf ist jedoch nicht flächendeckend möglich, sondern nur in bestimmten Regionen:
- Kiew
- Winnyzja
- Schytomyr
- Poltawa
- Mykolajiw
- Odessa
- Kirowohrad
- Dnipro
- Tschernihiw
- Chmelnyzkyj
- Tscherkassy
- teilweise in den Gebieten Cherson und Saporischschja
Parallel dazu hat die Bahn auch den Preis für Bettwäsche-Sets angepasst. Diese kosten nun 95 Hrywnja. Oleg Wassyljew, ein Sprecher der Bahn, bestätigte die Rückkehr der Gebühr mit den Worten:
„Die Ukrsalisnyzja hat die Kommission für den Verkauf von Nahverkehrstickets wieder eingeführt.“Diese Entscheidung stieß bei vielen Fahrgästen auf Unverständnis, die sich eigentlich eine Vereinfachung und Verbesserung des Services erhofft hatten.
Die erneute Einführung der Gebühr wirft Fragen zur Kundenzufriedenheit und zur Barrierefreiheit des Bahnservices auf. Zwar bietet die Online-Buchung eine kostenfreie Alternative, doch die regionale Einschränkung schließt viele Reisende von dieser Möglichkeit aus. Die deutliche Reaktion der Öffentlichkeit zeigt, dass die Preispolitik im öffentlichen Verkehr nach wie vor ein sensibles Thema ist, das die Verantwortlichen im Blick behalten sollten.
Lesen Sie auch
- Kreditkarte oder Online-Kredit: Welche Option lohnt sich für Verbraucher in Deutschland?
- Putins Krieg gegen die Ukraine: Russland droht eine historische Zäsur – die Wirtschaft zeigt Risse
- Brent-Rohöl über 110 Dollar: Droht nun eine weltweite Energiekrise wegen der Iran-Spannungen?
- Monatlicher Stillstand von Tuapse: Welche Einbußen Russland durch ukrainische Hafenangriffe verkraften muss
- Ukrainische Angriffe auf die Krim legen russische Nachschubwege lahm: Feigin warnt vor Treibstoffmangel
- Ukrainische Angriffe legen 40 Prozent der russischen Ölraffinerie lahm – Treibstoffkrise verschärft sich

