Umerov erzählte, wie die Ukraine ihre Militärpläne mit dem Westen abstimmt.
Der Verteidigungsminister der Ukraine, Rustem Umerov, sagte, dass die ukrainische Seite ihre westlichen Verbündeten detailliert über ihre Pläne und Mittel für militärische Maßnahmen informiert. Er betonte, dass bei der Erklärung der Ziele von Angriffen, Gegenangriffen oder Verteidigungsmaßnahmen auch erläutert wird, mit welchen Kräften und Mitteln dies erfolgen soll. Der Minister betonte, dass die Ukraine die gelieferten Waffen gemäß allen Vereinbarungen einsetzt und es keine Fragen zum Einsatz heimischer Waffen an den Grenzen der Ukraine und auf den zeitweise besetzten Gebieten gibt.
„Wir haben diese Frage auf strategischer Ebene gestellt und erklärt, wie wir dem Feind Widerstand leisten, damit er unsere Städte nicht terrorisiert, keine Maßnahmen ergreift und keine Vorteile gegenüber uns hat“, sagte Umerov.
Umerov diskutierte auch die Möglichkeit, westliche Waffen für Angriffe auf entfernte Ziele zu nutzen. Er hob hervor, dass diese Frage auf strategischer Ebene erörtert wird und die Ukraine ihren Partnern die Notwendigkeit solcher Maßnahmen zur Zurückhaltung des Aggressors und zum Schutz friedlicher Städte erklärt.
„Wir haben diese Frage auf strategischer Ebene gestellt und erklärt, wie wir dem Feind Widerstand leisten, damit er unsere Städte nicht terrorisiert, keine Maßnahmen ergreift und keine Vorteile gegenüber uns hat“, betonte der Minister.
Umerov stellte fest, dass die westlichen Partner das Erklärte der Ukraine verstehen, aber interne Abstimmungsverfahren haben. Einige Verfahren erfordern die Zustimmung der Parlamente oder nationaler Sicherheitsberater. Was konkrete Einschränkungen betrifft, erklärte der Minister, dass es keine Verbote für den Einsatz ukrainischer Waffen gab. Derzeit laufen weiterhin Konsultationen, und Kiew hofft auf eine positive Entscheidung in naher Zukunft.
Zuvor erläuterte der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, warum die Partner keine Genehmigung für den Einsatz von Fernwaffen erteilen.
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