Russland hat erstmals im Krieg Lviv mit einer ballistischen Rakete Oreshnik angegriffen.
Schlag gegen Lviv mit einer ballistischen Rakete
Nach Angaben von ТСН: Am Abend des 8. Januar führte die Armee der Russischen Föderation erstmals seit Beginn des Krieges einen Angriff auf Lviv mit der ballistischen Rakete mittlerer Reichweite "Oreshnik" durch. Diese Stadt liegt weniger als 70 km von der Grenze zur Europäischen Union entfernt.
Der Bürgermeister von Lviv, Andriy Sadovyi, bemerkte:
„Dies ist der erste Fall der Verwendung eines solchen Angriffs auf Lviv seit Beginn des großangelegten Krieges. Dies ist ein klares Signal für unsere internationalen Partner: Der Krieg Russlands hält vor keinen Grenzen halt.”
Er betonte auch, dass laut Militärs die Rakete mit einer extrem hohen Geschwindigkeit von etwa 13.000 km/h unterwegs war.
Nach Angaben der Luftstreitkräfte hat Russland in der Nacht verschiedene Raketen eingesetzt, darunter 'Kaliber' und Hunderte von Drohnen. Die ballistische Rakete mittlerer Reichweite wurde von der Teststelle Kapustin Yar in der Region Astrachan gestartet.
Obwohl der Hauptangriff auf Kiew und die Region gerichtet war, wurden auch in Lviv während der Luftalarmwarnung starke Explosionen vernommen. Experten halten es für wahrscheinlich, dass der Angriff mit den Raketen "Oreshnik" durchgeführt wurde. Die Behörden berichteten über einen 'Treffer', gaben jedoch nicht an, mit welcher Rakete dies geschehen sei.
Das Verteidigungsministerium Russlands erklärte, dass der Schlag mit "Oreshnik" als Reaktion auf angebliche Drohnenangriffe auf die Residenz des Präsidenten Wladimir Putin in Waldai erfolgt sei und behauptete, dass kritische Objekte in der Ukraine angegriffen wurden.
Dieser Vorfall verdeutlicht die Eskalation des Konflikts und die militärischen Bedrohungen, die ukrainische Städte erleben. Der Angriff auf Lviv ist ein wichtiges Signal an die internationale Gemeinschaft, dass der Krieg weitergeht und die Absichten Russlands zeigt, die Aggression fortzusetzen, ungeachtet der Distanzen und Grenzen. Es ist wichtig, dass alle auf die letzten Ereignisse und deren Folgen für die regionale Sicherheit achten.
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