Regierungsauftrag an Ukrnafta: Droht Deutschland ein Diesel-Engpass?.
Zur Lage beim Dieselkraftstoff in der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: Ein flächendeckender Mangel an Diesel ist nach Einschätzung von Fachleuten in der Ukraine unwahrscheinlich. Grund dafür ist eine staatliche Anweisung an das Unternehmen Ukrnafta, große Mengen Treibstoff für systemrelevante Verbraucher zu beschaffen. Der Experte Serhij Kujun erklärte dazu:
„Ein Dieseldefizit ist ein äußerst unwahrscheinliches Szenario“. Er verwies zudem darauf, dass die Ukraine ihren Kraftstoff aus 25 verschiedenen Ländern bezieht, was die Versorgungssicherheit erhöht.
„Sollten wir in den Nachbarländern keinen Treibstoff finden, werden wir es in weiter entfernten Regionen versuchen, etwa in den USA oder Indien“, fügte er hinzu. Dieser Schritt unterstreicht die strategische Bedeutung einer stabilen Treibstoffversorgung für die ukrainische Wirtschaft und das Verkehrswesen.
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Im März 2026 sind die Fahrpreise für Minibusse in Lwiw und Charkiw mit 25 Hrywnja am höchsten. Die günstigsten Tarife für Minibusfahrten gibt es in Saporischschja, Luzk, Riwne, Chmelnyzkyj und Kyjiw, wo die Preise zwischen 15 und 18 Hrywnja liegen. Im selben Jahr verkehren ukrainische Züge in acht europäische Länder, was auf einen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur hindeutet. Die Bemühungen der Regierung, kritische Nutzer mit Treibstoff zu versorgen, zeigen, dass dieses Thema höchste Priorität genießt. Die Ausweitung der Zugverbindungen nach Europa ist ein Zeichen für die zunehmende internationale Anbindung der Ukraine.
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