Die Regierung bereitet ein Update des Gesetzes über die Kirche vor: Was sich für die Gläubigen ändert.
Diskussion über die Harmonisierung der Beziehungen zwischen Staat und Kirche
Nach Angaben von inkorr.com: Die Staatliche Dienststelle für Ethnopolity und Religionsfreiheit hat eine Diskussion über die Verbesserung der Beziehungen zwischen staatlichen Strukturen und der Kirche gestartet. Wie der Leiter der Dienststelle, Viktor Helensky, bemerkte, wurde die Gesetzgebung, die die staatlich-kirchlichen Beziehungen regelt, bereits 1991 verabschiedet und muss im Hinblick auf die Veränderungen in der Ukraine seitdem aktualisiert werden.
„Praktisch kein entscheidender Moment in der Geschichte unserer Unabhängigkeit war von der aktiven Teilnahme ukrainischer Kirchen geprägt. Der Allukrainische Rat der Kirchen und religiösen Organisationen hat sich in fast 30 Jahren seines Bestehens zu einem einzigartigen Raum nicht nur für interkonfessionelle Interaktion, sondern auch für die staatlich-kirchliche Zusammenarbeit entwickelt. Das heißt, wir können bereits von einem realen Modell der Zusammenarbeit zwischen dem Staat und religiösen Organisationen sprechen“, erklärte Helensky.
Beratungen mit Experten
Zur Begründung eines neuen Modells der Zusammenarbeit hat die Staatliche Dienststelle Beratungen mit Experten, Vertretern religiöser Organisationen, Regierungsbeamten und Wissenschaftlern durchgeführt. Helensky wies darauf hin, dass kein einziges der 19 europäischen Länder, in denen das Prinzip der Trennung von Kirche und Staat gilt, in diesem Bereich auf Probleme stößt.
Vorschläge zur Zusammenarbeit
Er äußerte Ideen zur Schaffung eines Partnerschaftsmodells zwischen Staat und Kirche sowie die Notwendigkeit, Änderungen an der Gesetzgebung vorzunehmen, um die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen zu verbessern. Kürzlich wurde eine Entscheidung über den Status bestimmter Kirchen in der Ukraine, insbesondere der Kiewer Metropolitankirche und der Moskauer Kirche, getroffen.
Die Ukrainische Staatliche Dienststelle für Ethnopolity und Religionsfreiheit arbeitet aktiv an der Umsetzung eines neuen Modells der Partnerschaft zwischen Staat und Kirche und betont die Bedeutung dieser Zusammenarbeit in der modernen Gesellschaft. Ein solcher Schritt könnte eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung des Dialogs zwischen Kirche und Staat darstellen, was wiederum zur Stärkung der sozialen Stabilität in der Ukraine beitragen würde.
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