Ukraine investiert drei Milliarden Hrywnja in Straßensanierung.
Straßenbauprogramm gestartet
Nach Angaben von Novyny.live: Die ukrainische Regierung hat am 9. März beschlossen, drei Milliarden Hrywnja aus dem Reservefonds für die Reparatur von Straßen freizugeben. Das Geld soll die Verkehrsinfrastruktur im Land verbessern. Geplant sind Schlaglochreparaturen in frontnahen Gebieten sowie auf stark frequentierten Verkehrsadern. Diese Maßnahmen sind ein wichtiger Teil der nationalen Wiederaufbaustrategie, denn intakte Straßen sind für Wirtschaft und Sicherheit in Kriegszeiten überlebenswichtig.
Die Arbeiten haben bereits begonnen: Über 1.100 Mitarbeiter in Straßenbaukolonnen sind im Einsatz. Pro Woche sollen mehr als 155.000 Quadratmeter Fahrbahnbelag instand gesetzt werden.
«Wir haben die Finanzierungsfrage gesondert geprüft und die Quellen zur Deckung des Bedarfs bestimmt. Dabei geht es in erster Linie um die vorhandenen finanziellen Ressourcen des Staatshaushalts», erklärte Wirtschaftsministerin Julia Swyrydenko.
Swyrydenko ergänzte, dass «zusätzlich Mittel aus dem Reservefonds mobilisiert werden, aus dem bereits die erste Tranche in Höhe von 3 Mrd. Hrywnja bereitgestellt wird». Für eine vollständige Sanierung des ukrainischen Straßennetzes wären jedoch mehr als 50 Milliarden Hrywnja erforderlich. Prognosen zufolge müssen bis 2026 rund 21,5 Millionen Quadratmeter Straßenfläche erneuert werden – ein Hinweis auf den langfristigen Handlungsbedarf in diesem Bereich.
Wichtiger Impuls für Wirtschaft und Logistik
Die beträchtliche Finanzspritze unterstreicht den ernsthaften Willen der Regierung, die Transportinfrastruktur zu verbessern. Funktionierende Straßen sind ein Schlüsselfaktor für die wirtschaftliche Entwicklung, die Logistik und die Erreichbarkeit der Regionen, besonders unter den aktuellen Bedingungen. Die Investition wird sich daher unmittelbar auf die Versorgung und Mobilität im Land auswirken.
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