Treibstoffsteuern bleiben hoch: Ukrainische Regierung priorisiert Militärfinanzierung.

Treibstoffsteuern bleiben hoch: Ukrainische Regierung priorisiert Militärfinanzierung
Treibstoffsteuern bleiben hoch: Ukrainische Regierung priorisiert Militärfinanzierung

Mehrwertsteuer und Verbrauchsteuer auf Treibstoff bleiben unverändert

Nach Angaben von Novyny.live: Die ukrainische Regierung unter Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko hat klargestellt, dass eine Senkung der Mehrwertsteuer (MwSt.) und der Verbrauchsteuer auf Kraftstoffe nicht zur Debatte steht. Diese Abgaben sind eine wesentliche Einnahmequelle für den Staatshaushalt, aus dem die Streitkräfte finanziert werden. Swyrydenko betonte dies während der Fragestunde an die Regierung am 13. März. Sie erinnerte daran, dass sämtliche Steuern und Gebühren in den Haushalt fließen, von dem die Armee abhängt.

„Nein, wir haben nicht vor, weder die Mehrwertsteuer noch die Verbrauchsteuer zu senken. Ich möchte nur daran erinnern, dass alle Steuern und Gebühren in den Haushalt gehen, aus dem die Armee finanziert wird.“

Julia Swyrydenko

Steigende Preise an den Tankstellen

Die Kraftstoffpreise in der Ukraine steigen weiter. Autogas nähert sich der Marke von 42 Hrywnja pro Liter, während Dieselkraftstoff zwischen 70,95 und 77,99 Hrywnja pro Liter kostet. Um die Bürger zu entlasten, hat die Regierung ein Unterstützungspaket als Ausgleich für die gestiegenen Spritpreise vorbereitet.

Swyrydenko unterstrich zudem die Bedeutung der Vorbereitung von Städten und Regionen auf den nächsten Winter:

„Es ist für uns von entscheidender Bedeutung, dass alle Städte und Regionen auf den nächsten Winter vorbereitet sind.“

Julia Swyrydenko

Die ukrainische Regierung ergreift also Maßnahmen, um die Bevölkerung angesichts der höheren Treibstoffpreise zu unterstützen, hält aber an den bestehenden Steuersätzen fest. Diese sind für die Finanzierung der Armee unverzichtbar. Die Entscheidung mag bei den Verbrauchern auf Unmut stoßen, doch die Regierung betont die Notwendigkeit, den Verteidigungssektor in der aktuellen Lage finanziell abzusichern. Offen bleibt, wie genau das geplante Hilfspaket umgesetzt wird und wie die Wintervorsorge der Regionen sichergestellt werden soll.


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