Schlag gegen die Strombrücke „Kuban – Krim“: Drohnenkräfte treffen zentrales Energieziel.

Schlag gegen die Strombrücke „Kuban – Krim“: Drohnenkräfte treffen zentrales Energieziel
Schlag gegen die Strombrücke „Kuban – Krim“: Drohnenkräfte treffen zentrales Energieziel

Angriff auf die Energiebrücke „Kuban – Krim“

Nach Angaben von UATV: Am 8. Juli 2023 führten die Drohnenkräfte der ukrainischen Streitkräfte einen Angriff auf die Strombrücke „Kuban – Krim“ sowie weitere Energieinfrastruktur in der vorübergehend besetzten Krim und der Region Luhansk durch. Ziel der Operation war es, eine zentrale Anlage zur Stromaufnahme dieser Brücke zu treffen, die als entscheidende Verbindung zwischen dem russischen Festland und der besetzten Halbinsel dient. Die gesamte Brücke erstreckt sich über 14,5 Kilometer, wobei die Energie über vier unterseeische Kabeltrassen fließt.

Zwischen dem 1. und 8. Juli 2023 wurden im Rahmen der Aktion insgesamt 50 Energieanlagen getroffen. Zu den angegriffenen Umspannwerken gehörten:

  • „Nischnegorsk“
  • „Pumpstation-3“
  • „Nowotroizkoje“
  • „Kalinowo“
  • „Troizkoje“

Darüber hinaus wurden drei Radaranlagen beschädigt, darunter zwei P-18-Radargeräte und eine Station vom Typ 1L22 „Passwort-4“. In nur einer Nacht traf man 53 militärische Ziele. Dieser Schlag gilt als bedeutender Schritt, um die feindliche Energieversorgung in der Region zu destabilisieren.

Robert „Madjar“ Browdy erklärte dazu: „Es geht um die Zerstörung des zentralen Stromempfangspunkts der Energiebrücke ‚Kuban – Krim‘ – dem Eintrittspunkt vom russischen Festland auf die besetzte Halbinsel.“

Strategische Kampagne der ukrainischen Kräfte

Die Operationen auf der Krim und in der Region Luhansk sind Teil einer anhaltenden strategischen Kampagne, die darauf abzielt, die Ressourcenbasis der russischen Truppen zu schwächen. Durch die Zerstörung von Energieanlagen kann der gegnerische Militärbetrieb erheblich behindert werden, da Strom für die Versorgung von Waffensystemen und Infrastruktur unverzichtbar ist. Diese Ereignisse unterstreichen die zentrale Rolle der Energiekontrolle im Konflikt und könnten langfristig die Kräfteverhältnisse an der Front verschieben.

Er fügte hinzu: „Vom 1. bis 8. Juli haben die ‚Vögel des SBS‘ bereits 50 Energieanlagen auf der Krim und im südlichen Teil der vorübergehend besetzten Gebiete besucht und ‚angeräuchert‘.“

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