UNHCR startet Finanzhilfen in der Region Sumy: Diese Familien erhalten 10.800 Hrywnja.
Finanzielle Unterstützung für Bewohner der Region Sumy
Nach Angaben von Novyny.live: Im März 2026 beginnt das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) in Zusammenarbeit mit der Wohltätigkeitsstiftung 'Recht auf Schutz' mit der Auszahlung finanzieller Hilfen für die Bevölkerung in der Region Sumy, insbesondere in der Gemeinde Duboviaziv. Diese Maßnahme stellt einen wichtigen Schritt zur Unterstützung von Menschen dar, die sich in einer schwierigen Lage befinden. Die Region ist seit Kriegsbeginn besonders betroffen.
Die betroffenen Familien erhalten eine Gesamtsumme von 10.800 Hrywnja pro Haushalt. Konkret bedeutet das eine monatliche Zahlung von 3.600 Hrywnja pro Person über einen Zeitraum von drei Monaten. Voraussetzung ist, dass die Familien in den letzten drei Monaten weder vom UNHCR noch von anderen Hilfsorganisationen finanzielle Unterstützung erhalten haben.
Wer hat Anspruch auf die Hilfszahlungen?
Um die Hilfe in Anspruch nehmen zu können, müssen Haushalte bestimmte Kriterien erfüllen:
- Das Pro-Kopf-Einkommen darf 6.318 Hrywnja nicht übersteigen.
- Als besonders schutzbedürftig gelten Alleinerziehende mit Kindern, Haushalte mit älteren Menschen sowie Personen mit Behinderungen.
Das Programm zielt darauf ab, die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen zu unterstützen.
Eine vorherige Registrierung ist zwingend erforderlich. Anmeldungen sind telefonisch unter 063 182 68 38 möglich. Persönliche Vorsprache ist in der Wladimir-Gluchowez-Straße 8 von 11:00 bis 14:00 Uhr möglich. Für die anerkannten vulnerablen Gruppen wird die Unterstützung automatisch um weitere sechs Monate verlängert, um eine längerfristige Hilfe zu gewährleisten.
Diese Hilfsaktion ist Teil der Bemühungen von UNHCR und Partnerorganisationen, der notleidenden Bevölkerung in der Region Sumy beizustehen.
Die Einführung der finanziellen Hilfe in der Region Sumy ist eine wichtige Initiative, die auf die dringenden Bedürfnisse der Bevölkerung in dieser schwierigen Zeit reagiert. UNHCR und die Stiftung 'Recht auf Schutz' unterstreichen damit ihre soziale Verantwortung in der Krise.
Da die betroffenen Familien seit drei Monaten ohne externe finanzielle Hilfe auskommen mussten, kann dieses Programm ihre Situation deutlich erleichtern und die notwendige Unterstützung bieten.
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