In Island wurden erstmals Mücken entdeckt: Folge der globalen Erwärmung.
Nach Angaben von inkorr.com: In Island wurden erstmals Mücken entdeckt, die in natürlichen Bedingungen überleben konnten. Dies bestätigt die Prognosen der Wissenschaftler über den Klimawandel und die allgemeine Erwärmung auf der Insel. Darüber berichtet
Glinkomunter Verweis auf den isländischen Rundfunk Ruv.
Entomologen haben am 16. Oktober drei Mücken in der Gemeinde Kjusargreppur im Nordwesten des Landes festgestellt. Der Fund wurde durch die Teilnehmer einer lokalen Facebook-Gruppe ermöglicht, die Insekten gewidmet ist.
Klimawandel und neue Mückenarten
Nach gründlicher Überprüfung hat das Isländische Institut für Naturwissenschaften festgestellt, dass es sich um die Art Culiseta annulata handelt, die sich gut an niedrige Temperaturen anpasst. Der Entomologe Mattias Alfredsson bemerkte, dass diese Mücken dauerhaft in Island bleiben könnten.
Wissenschaftler schließen nicht aus, dass das Erscheinen von Mücken mit der allgemeinen Erwärmung des Klimas zusammenhängt: Bereits 2015 traten in Island Mücken auf, die eine Warnung vor diesen Änderungen waren.
Eine der Studien, veröffentlicht in der Zeitschrift Nature, beschreibt die Mückenart Aedes aegypti, die die Wärme menschlicher Haut aus einer Entfernung von etwa 10 cm wahrnehmen und deren Temperatur bestimmen kann. Diese Insekten orientieren sich am Geruch von Kohlendioxid und der Feuchtigkeit der Haut, was ihnen ermöglicht, selbst unter schwierigen Bedingungen effektiv auf Menschen 'zu jagen'.
Somit zeigt der Fund von Mücken in Island die klimatischen Veränderungen und die Erwärmung auf der Insel. Entomologen warnen, dass diese Mücken eine potenzielle Bedrohung für die Bewohner und die Biodiversität dieser Region darstellen könnten.
Das Erscheinen von Mücken in Island ist ein wichtiges Signal dafür, wie sich der Klimawandel auf Ökosysteme auswirkt, die einst als vor solchen Arten geschützt galten. Dies könnte langfristige Folgen für die Gesundheit der Bevölkerung und die natürlichen Lebensräume haben.
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