In Spanien ist ein Picasso-Gemälde im Wert von 600.000 Euro verschwunden: Polizei ermittelt.
Nach Angaben von Korrespondent.net: Die spanische Polizei hat Ermittlungen zum Verschwinden des Gemäldes von Pablo Picasso mit dem Titel
„Naturaleza muerta con guitarra“(Stilleben mit Gitarre), dessen Wert auf etwa 600.000 Euro geschätzt wird, aufgenommen. Wie Der Guardian berichtet, ist das Kunstwerk während des Transports von Madrid nach Granada verschwunden, wo es in eine neue Ausstellung der CajaGranada aufgenommen werden sollte.
Details zum Verschwinden
Dieses Werk aus dem Jahr 1919 wurde mit Gouache und Bleistift auf Papier erstellt und gehörte bis vor kurzem einem privaten Sammler aus Madrid. Das Gemälde mit den Abmessungen 12,7 × 9,8 cm wurde am 3. Oktober zusammen mit einer Reihe von gemieteten Exponaten aus der spanischen Hauptstadt verschickt.
Nach Informationen traf der Wagen mit den Gemälden am selben Tag in Granada ein, die Ladung wurde entladen und überprüft. Danach fuhr das Transportfahrzeug zurück nach Madrid. Aufgrund von Problemen mit der Kennzeichnung konnten einige Arbeiten bei der Annahme nicht vollständig identifiziert werden. Erst nach dem Auspacken stellte der Kurator der Ausstellung am Montag fest, dass
„Naturaleza muerta con guitarra“verschwunden war.
Ermittlungen und Nachrichten
Die Stiftung informierte sofort die nationale Polizei Spaniens über den Vorfall, und derzeit läuft eine Untersuchung. Das Verschwinden des Gemäldes wurde der Öffentlichkeit erst heute bekannt.
Es ist nicht der erste Fall, in dem Werke von Picasso in kriminelle Aktivitäten verwickelt waren. In den letzten Jahrzehnten wurden Dutzende seiner Gemälde in Frankreich, Großbritannien und anderen Ländern gestohlen. Der bekannteste Diebstahl ereignete sich 2007, als Gemälde im Gesamtwert von 50 Millionen Euro aus dem Haus der Enkelin des Künstlers in Paris gestohlen wurden.
theguardian.comDarüber hinaus gab es während der Ermittlungen Neuigkeiten zu einem Vorfall in Florenz, bei dem ein Besucher versehentlich ein Porträt des toskanischen Prinzen aus dem 17. Jahrhundert beschädigte, während er versuchte, ein eindrucksvolles Selfie zu machen.
Aktivistinnen haben ein Gemälde von Kolumbus in Madrid beschmiert
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Verschwinden des Gemäldes von Picasso nicht nur die Polizei und Kunsthistoriker, sondern auch die breite Öffentlichkeit auf sich zieht. Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie verwundbar Kunstwerte während des Transports sein können. Die Ermittlungen gehen weiter, und wir hoffen, dass das Verschwinden dieses wichtigen Werkes untersucht und geklärt wird. Ähnliche Vorfälle unterstreichen die Notwendigkeit einer genaueren Kontrolle beim Transport von Kunstobjekten.Lesen Sie auch
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