ISW hat ein hohes Maß an Desertion unter den Besatzern festgestellt.
Das Institut für Kriegsstudien berichtete, dass das russische Militärkommando sich nicht um seine Soldaten kümmert und unzureichende Waffenlieferungen zu einer massenhaften Desertion in der russischen Armee führen.
Nach Angaben des Mediums 'Wichtige Geschichten', einer Militärzeitung der Opposition, beschreibt ein internes Dokument des russischen Verteidigungsministeriums detailliert Fälle von Desertion von über 1000 Soldaten, einschließlich Offizieren, in der 20. Motorisierten Schützen-Division (8. Allgemeine Armee, Militärbezirk Südrussland). Diese Zahl übersteigt die Zahl der Kämpfer in einem Bataillon zum 20. April 2024.
Laut 'Wichtigen Geschichten' wandte sich das Kommando der 20. Separaten Motorisierten Schützenbrigade an das Verteidigungsministerium mit der Bitte, die Deserteure zurückzuholen und das Personal der 33. und 255. Motorisierten Schützenregimenter der 20. OMB zu befragen. Sie erklärten, dass hohe Verluste, das Fehlen versprochener Zahlungen an Soldaten und die Praxis, Verwundete und Kranke in den Sturm zu schicken, die Ursache für das hohe Maß an Desertion seien.
Experten des Instituts für Kriegsstudien stellen fest, dass 'diese Beschwerden die weit verbreitete Empörung russischer ultranationalistischer Militärblogger über die schlechte Behandlung der Soldaten durch das Verteidigungsministerium widerspiegeln, und die Dokumente belegen, dass die Militärbehörde das Ausmaß der Probleme mit dem moralischen Zustand der russischen Soldaten versteht'.
Ein Video, das von dem russischen Oppositionsmedium 'Mobilisierungsnachrichten' veröffentlicht wurde, zeigt, wie Soldaten der 36. Motorisierten Schützenbrigade (29. Luftwaffenarmee, Militärbezirk Ost) sich mit Beschwerden über ihre Kommandanten an den Verteidigungsminister Russlands wenden, die sie ohne Aufklärung und Artillerieunterstützung in den Sturm schicken.
Russische Soldaten behaupten auch, dass sie ihr Gehalt für den Kauf ihrer eigenen Ausrüstung und Materialien für die Befestigungen ausgeben müssen, da das Militärkommando sie nicht mit dem Notwendigen versorgt.
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