Familien von Gefangenen demonstrieren in Odessa: wie sie die Aufmerksamkeit auf die Vermissten lenken.
In Odessa fand eine Aktion zur Unterstützung der gefangenen und vermissten Soldaten und Zivilisten statt. Die Angehörigen erzählten ihre Geschichten, teilten ihren Schmerz und forderten dazu auf, nicht zu schweigen. Für sie ist es ein Weg, die Aufmerksamkeit der Gesellschaft und der Behörden auf diejenigen zu lenken, die noch in Gefangenschaft oder Ungewissheit sind.
Geschichten von Familien gefangener und vermisster Personen
Der Shevchenko-Prospekt wurde diesmal zum Ort eines lauten und schmerzhaften Erinnerns, wo sich Familien von gefangenen und vermissten Kriegern versammelten. Die Menschen hielten Plakate mit Fotos vermisster Soldaten und Zivilisten. Jedes Foto ist eine Geschichte, die noch keine Antwort hat.
Unter denen, die an diesem Tag auf die Straße gingen, war Olena Krasnjanska. Sie wartet seit 15. Brigade 'Karadak' auf ihren Mann Serhiy. Er wird seit über einem halben Jahr vermisst, und seitdem lebt die Familie in Ungewissheit. Eine andere Teilnehmerin ist Natalia, die Frau des seit zwei Jahren vermissten Vitaliy Vodinchar.
Die Veranstaltung in Odessa, bei der Familien von gefangenen und vermissten Soldaten und Zivilisten auf die Straße gingen, ist ein Versuch, die Aufmerksamkeit der Gesellschaft und der Behörden auf das Problem derjenigen zu lenken, die in Gefangenschaft oder Ungewissheit sind. Die Menschen teilen ihre Schmerzen und Geschichten in der Hoffnung auf Unterstützung und eine Lösung dieser tragischen Situationen.Lesen Sie auch
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