In Russland stürzte ein Militärflugzeug An-22 ab: sieben Besatzungsmitglieder starben.
Nach Angaben von ТСН: In der Region Iwanowo in Russland kam es zu einem Vorfall mit dem Militärflugzeug An-22, das dem Verteidigungsministerium dieses Landes gehörte. An Bord waren sieben Personen.
Russische Medien berichten unter Berufung auf Einsatzkräfte, dass die Katastrophe in der Nähe des Uwdoski-Stausees stattfand. Trümmer des Flugzeugs wurden im Wasser gefunden, während das Flugzeug einen geplanten Überflug nach der Reparatur durchführte.
Das Verteidigungsministerium versichert, dass das Flugzeug in einem unbewohnten Gebiet abgestürzt ist. Teams für die Suche und Rettung sind bereits zum Unglücksort aufgebrochen, um das Schicksal der Besatzung zu klären.
Der Telegram-Kanal SHOT berichtete, dass vorläufig sieben Mitglieder der Besatzung gestorben seien.
Weitere Unfälle
Zur Erinnerung: Im Dezember kam es in Russland zu einem weiteren Vorfall – ein Passagierflugzeug geriet in Brand. In einer Höhe von über 2000 Metern entzündete sich ein Triebwerk an einem Boeing 777-200, der von Moskau nach Phuket flog. Das Feuer konnte gelöscht werden, jedoch kreiste das Flugzeug anderthalb Stunden in der Luft.
Auch im Oktober stürzte in der Region Krasnojarsk ein Flugzeug ab, das vermutlich der GmbH „Boruss“ gehörte. Bei dem Absturz des An-2 kamen zwei Besatzungsmitglieder ums Leben, und nach ersten Angaben geschah der Vorfall nach Abschluss von Luftfahrtarbeiten.
Dieser Vorfall mit dem Militärflugzeug ist eine weitere Tragödie in einer Serie von Unfällen in der russischen Luftfahrt, die in letzter Zeit die Aufmerksamkeit von Medien und Experten auf sich zieht. Die Suche nach der Besatzung dauert an, und Aufseher hoffen auf eine schnelle Klärung der Ursachen der Katastrophe. In diesem Zusammenhang ist die Reaktion des Verteidigungsministeriums und die Bewertung der Sicherheit des Luftverkehrs im Land von Bedeutung.
Lesen Sie auch
- Ukrainische Drohnen treffen „Krim-Titan“: Fabrik stellte Raketentreibstoff her
- Drohnenangriff legt Produktion auf der Krim lahm: „Krim-Titan“ steht still
- Sechs Verletzte bei russischem Luftangriff auf Slowjansk – darunter ein Kind
- Toter Rentner nahe Busbahnhof in Charkiw entdeckt – Ermittlungen laufen
- Ukraine: Tote und Verletzte bei russischen Angriffen auf drei Regionen
- Zwei Männer in der Region Charkiw binnen 24 Stunden durch unbekannte Gegenstände verletzt

