FPV-Drohnenangriff in Sumy: Feuerwehrmann und Rettungskraft getötet.
Tödlicher Angriff auf Rettungskräfte
Nach Angaben von TSN.ua: Ein russischer FPV-Drohnenangriff in der Region Sumy hat das Leben eines Feuerwehrmanns und Rettungsdienstmitarbeiters gefordert. Das Opfer, Pawlo Kolisnyk, befand sich in seinem Fahrzeug, als die Drohne einschlug. Kolisnyk diente seit 1997 und war Teil des 33. staatlichen Feuerwehr- und Rettungspostens der ukrainischen Notfalldienste (DSNS) in der Region Sumy. Rettungskräfte sind im Kriegsgebiet zunehmend Ziel von Angriffen, obwohl sie per internationalem Recht geschützt sind.
Die Tragödie bedeutet einen weiteren schweren Verlust für die ukrainischen Rettungsdienste. Oleg Hryhorow, ein Sprecher des DSNS, erklärte:
"Pawlo Mykolajowytsch war auf dem Nachhauseweg nach seinem Dienst, als die Drohne sein Auto traf."Er betonte weiter:
"Dies ist ein schmerzlicher und unwiederbringlicher Verlust für die Rettungskräfte der Region Sumy und für die gesamte DSNS-Familie der Ukraine."In seinem Kommentar fügte Hryhorow hinzu: "Ewiges Gedenken und Ehre dem Helden ohne Waffen."
Wiederholte Gefährdung der Zivilrettung
Es handelt sich nicht um einen Einzelfall. Bereits zuvor hatten russische Streitkräfte im Gebiet Dnipropetrowsk den Rettungskraft Oleksandr Jehorytschew getötet. Diese Vorfälle unterstreichen die extremen Gefahren, denen Feuerwehrleute und Rettungsdienstmitarbeiter in der Ukraine bei der Erfüllung ihrer Pflichten unter Kriegsbedingungen ausgesetzt sind.
Der Tod von Pawlo Kolisnyk ist nicht nur ein persönlicher Verlust für Familie und Kollegen, sondern wirft ein grelles Licht auf die prekäre Sicherheitslage aller Rettungskräfte. Sie riskieren weiterhin ihr Leben, um der Zivilbevölkerung zu helfen, obwohl sie durch militärische Angriffe bedroht werden. Dieser Vorfall macht deutlich, wie dringend notwendig erhöhte Vorsichtsmaßnahmen und besserer Schutz für alle Einsatzkräfte sind – und unterstreicht die Notwendigkeit internationaler Unterstützung für ihre Sicherheit.
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