In der Ukraine wurde das Verfahren zur Festlegung von Zahlungen an Binnenvertriebene vereinfacht.
Binnenvertriebenen wird ein vereinfachtes Verfahren zur Festlegung von Zahlungen gewährt
Das Ministerium für Sozialpolitik der Ukraine hat ein vereinfachtes Verfahren zur Festlegung von Zahlungen für Binnenvertriebene (BVL), die aus gefährlichen Regionen des Landes evakuiert werden, bekannt gegeben.
Gemäß dem neuen Verfahren haben evakuierte Ukrainer Anspruch auf finanzielle Unterstützung für bis zu sechs Monate. Diese Unterstützung wird sowohl zentralisiert als auch für Selbstevakuierte garantiert.
Um den Prozess effizienter zu gestalten, sammeln die regionalen Militärverwaltungen Daten über die Bürger, die entweder mit der Bahn oder mit Hilfe von Freiwilligenorganisationen abreisen. Diese Informationen werden wöchentlich dem Ministerium für Sozialpolitik übermittelt, wo sie in das Register für die Festlegung von Zahlungen aufgenommen werden.
Besonderes Augenmerk wird auf die Bürger gelegt, die planen, sich selbst zu evakuieren. Es wird empfohlen, der örtlichen Militärverwaltung einen oder zwei Tage vor der Abreise ihre Absichten mitzuteilen. Dadurch können ihre Daten in die Liste der Zahlungsempfänger aufgenommen werden, was eine reibungslose Unterstützung nach dem Umzug gewährleistet.
Zu beachten ist auch, dass den Ukrainern zuvor mitgeteilt wurde, wie sie evakuierungsbezogene Zahlungen und Unterstützung im Jahr 2024 erhalten können.
Lesen Sie auch
- Sondergenehmigung: Kiew darf chinesische Drohnenbauteile einkaufen
- Arbeitsmarktprognose: Ukraine braucht bis 2036 rund 14,6 Millionen Beschäftigte – Sozialministerium stellt staatliche Auftragsvergabe neu auf
- Neue Eskalation zwischen USA und Iran treibt Ölpreise in die Höhe
- Peking fordert drastischen Preisnachlass: Verhandlungen über „Power of Siberia 2“ festgefahren
- Ukraine besiegelt Freihandelsabkommen mit der Türkei – das sind die Folgen
- Kirgistan stoppt Export von Benzin und Diesel auf unbestimmte Zeit – Hintergründe und Folgen

