Krebsfang in der Ukraine verboten: Zeitraum und Dauer der neuen Regelung.

Krebsfang in der Ukraine verboten: Zeitraum und Dauer der neuen Regelung
Krebsfang in der Ukraine verboten: Zeitraum und Dauer der neuen Regelung

Neue Regelung: Fangverbot für Flusskrebse in der Ukraine

Nach Angaben von Novyny.live: Ab dem 15. Dezember 2025 tritt in der Ukraine ein Fangverbot für Flusskrebse in Kraft, das bis zum 30. Juni 2026 gilt. Diese Maßnahme betrifft vor allem große Stauseen. Für andere Gewässer beginnt das Verbot bereits am 1. Dezember 2025 und endet ebenfalls am 30. Juni 2026. Ziel ist es, die Bestände der Krebse zu schützen und das ökologische Gleichgewicht in den ukrainischen Gewässern zu bewahren. Die Regelung unterstreicht die Bemühungen, die natürlichen Ressourcen nachhaltig zu nutzen.

Erlaubter Krebsfang ab Juli 2026

Ab Juli 2026 ist der Fang von Flusskrebsen wieder unter bestimmten Auflagen gestattet. Dabei gelten folgende Höchstmengen pro Person:

  • bis zu 30 Krebse in öffentlichen Gewässern;
  • bis zu 50 Krebse in kostenpflichtigen Fischgewässern.

Zusätzlich sind Mindestgrößen vorgeschrieben: In der Donau und angrenzenden Gebieten müssen die Krebse mindestens 9 cm lang sein, in den meisten anderen Gewässern mindestens 10 cm. Diese Vorgaben sollen sicherstellen, dass nur ausgewachsene Tiere gefangen werden.

Ein wichtiger Hinweis: Der Breitfingerkrebs (Edelkrebs) steht im Roten Buch der Ukraine und ist ganzjährig geschützt. Wer gegen die Regeln verstößt, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. So beträgt das Bußgeld für jeden illegal gefangenen Krebs 3.332 Hrywnja. Die Behörden setzen damit ein klares Zeichen gegen Wilderei und Überfischung.

Flusskrebse sind nicht nur ein wertvolles Nahrungsmittel, sondern auch eine wichtige Komponente des Ökosystems.

Ihor Klymenok, Experte für Ökologie

Die beschlossenen Einschränkungen sind Teil einer umfassenden Strategie zum Schutz der Wasserökosysteme und zur nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen in der Ukraine. Das zeitlich befristete Fangverbot zielt darauf ab, die Krebsbestände zu regenerieren, was wiederum das ökologische Gleichgewicht in den Gewässern fördert. Die Einhaltung dieser Vorschriften schützt nicht nur bedrohte Arten wie den Edelkrebs, sondern sensibilisiert die Bevölkerung auch für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur.


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