Angriff eines Schülers in Kiew: im Telefon wurde eine Korrespondenz mit russischen Geheimdiensten entdeckt.
Nach Angaben von ТСН: Der Angriff auf eine Lehrerin und einen Mitschüler ereignete sich im Obolon-Distrikt von Kiew. Der Junge verletzte zwei Personen und verletzte sich anschließend selbst; alle drei wurden ins Krankenhaus eingeliefert.
Die Kiewer Stadtanwaltschaft teilte mit:
„Alle drei befinden sich derzeit in Krankenhäusern. Die Lehrerin ist in kritischem Zustand“.
Einzelheiten des Vorfalls
Am Morgen stach ein 14-jähriger Schüler einer der Schulen im Obolon-Distrikt Kiews der 39-jährigen Geschichtslehrerin und einem anderen Schüler mit einem Messer ins Bein. Danach lief er aus dem Klassenzimmer und verletzte sich selbst.
Nach der medizinischen Versorgung wird der Angreifer gemäß Art. 208 der Strafprozessordnung der Ukraine festgenommen.
Bei der Durchsuchung seines Handys wurde eine Korrespondenz mit unbekannten Personen gefunden,
„vermutlich Vertretern der russischen Geheimdienste, mit denen der Minderjährige seine Pläne zur Begehung einer Straftat besprach. Die Motive der Handlungen des Schülers werden noch ermittelt“.
Ermittlungen des Falls
Unter der rechtlichen Aufsicht der Jugendstaatsanwälte der Obolon-Distriktanwaltschaft von Kiew wurde eine Untersuchung wegen des versuchten Mordes des Schülers an der Lehrerin und einem anderen Schüler eingeleitet.
Die Ermittlungen dauern gemäß Abs. 2, Art. 15 Abs. 2, Punkt 1, Art. 115 des Strafgesetzbuches der Ukraine (versuchter Mord an zwei oder mehr Personen) an.
Dieser Vorfall unterstreicht ein ernstes Problem der Gewalt in Bildungseinrichtungen, das Besorgnis bei Eltern und Lehrern hervorruft. Es ist derzeit wichtig, die Motive des Angreifers zu klären und notwendige Maßnahmen zu ergreifen, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.
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