Schuldner könnten ihr Zuhause verlieren: Was das neue Gesetz zur Schuldeneintreibung vorsieht.
05.11.2025
1085
Journalist
Schostal Oleksandr
05.11.2025
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Das Parlament der Ukraine hat einen Gesetzentwurf über Schuldner angenommen
Das Parlament der Ukraine hat einen neuen Gesetzentwurf angenommen, der erhebliche Auswirkungen auf Schuldner haben könnte, insbesondere auf das Risiko, ihr Zuhause zu verlieren. Gesetz Nr. 14005 sieht eine digitale Transformation des Vollstreckungsverfahrens vor, um den Schuldeneintreibungsprozess zu vereinfachen. Experten warnen jedoch vor möglichen negativen Folgen.Nach dem verabschiedeten Gesetz verliert eine Person, die im Schuldnerregister steht, die Möglichkeit, über ihr Vermögen, einschließlich Wohnraum, zu verfügen. Diese Person kann nun ihr Eigentum nicht verkaufen, verschenken oder beliehen, solange sie ihre Schulden nicht beglichen hat. Nach Erfüllung der Verpflichtungen wird die Person automatisch aus dem Schuldnerregister gelöscht.Die Abgeordneten haben Bedenken hinsichtlich bestimmter Aspekte des Gesetzentwurfs geäußert und darauf hingewiesen, dass einige Bestimmungen die Rechte der Schuldner in Bezug auf ihr Vermögen beeinträchtigen könnten, was nicht immer mit der Digitalisierung des Vollstreckungsverfahrens zusammenhängt. Die Verabschiedung dieses Gesetzes war eine der Verpflichtungen der Ukraine gegenüber der Europäischen Union, aber eine Verzögerung bei seiner Genehmigung könnte zu einer Kürzung der Finanzierung aus der fünften Tranche führen.Trotz der positiven Absichten des Gesetzentwurfs ruft dessen Umsetzung Besorgnis in der Gesellschaft hervor. Es ist wichtig, dass die neuen Regeln zur Schuldeneintreibung die Rechte der Schuldner nicht gefährden, sondern darauf abzielen, deren Interessen zu schützen. Einfallsreichtum im Umgang mit Schuldenverpflichtungen könnte das Finanzumfeld des Landes erheblich verändern, weshalb es wichtig ist, die weiteren Schritte zur Umsetzung dieses Gesetzes zu verfolgen.Lesen Sie auch
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