Tragödie auf Teneriffa: Ein Sturmwelle forderte das Leben von drei Touristen.
Nach Angaben von ТСН: Auf der spanischen Insel Teneriffa sind aufgrund einer starken Welle, die ein beliebtes Touristengebiet bei den Felsen von Los Gigantes erfasste, drei Menschen ums Leben gekommen, während mehrere Personen verletzt wurden.
Der Vorfall ereignete sich am Sonntagabend, als ein plötzlicher Sturm ein Naturbecken überdeckte und die Badegäste ins Meer riss.
Berichten zufolge wurden eine 55-jährige Frau, ein 35-jähriger Mann und ein weiterer Mann, dessen Alter derzeit nicht bestätigt ist, ins Wasser geschleudert.
Trotz Rettungsversuchen konnte keiner dieser Menschen gerettet werden. Eine weitere Frau erlitt einen Herzstillstand; sie wurde reanimiert und mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus in Santa Cruz de Tenerife gebracht. Auch eine 39-jährige Verletzte mit mittelschweren Verletzungen wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Es gibt Berichte über eine weitere Betroffene, die am Unfallort behandelt wurde.
Die Rettungsaktion, an der die Seenotrettung, medizinische Hubschrauber, Krankenwagen und die Polizei beteiligt waren, dauerte entlang der Küste an, aber es wurden keine neuen Vermissten gefunden.
Sturmwarnung und Missachtung des Verbots
Die Behörden der Kanarischen Inseln hatten am Vortag vor gefährlichen Wellen von bis zu 5 Metern Höhe gewarnt und die Einheimischen sowie Touristen aufgefordert, sich von der Küste fernzuhalten.
Der Bürgermeister der Gemeinde Santiago del Teide, Emilio Navarro, sagte, dass die Verletzten die Warnungen und Absperrungen, die von der Polizei und der Zivilschutzbehörde eingerichtet worden waren, ignoriert hätten.
Die Herkunft der verstorbenen Touristen ist derzeit unbekannt. Einheimische weisen darauf hin, dass ein ähnlicher Vorfall vor etwa einem Monat, im Oktober 2025, im Gemeindegebiet von La Guancha stattgefunden hat, als drei Personen bei einer Reihe von gefährlichen Wellen ums Leben kamen und 15 Personen verletzt wurden.
Wir erinnern daran, dass ein siebenjähriges Mädchen sich an gläsernen Hotel-Türen auf Teneriffa verletzte. Sie verletzte ihr Bein, weil sie dachte, die Türen seien geöffnet, und stieß gegen das Glas. Die Bruchstücke verursachten dem Mädchen zahlreiche Risswunden an der linken Wade, dem linken Knie und der rechten Wange.
Diese Tragödie erinnert erneut an die Gefahren, die bei Naturkatastrophen auftreten können, sowie an die Bedeutung der Befolgung von Warnungen der Behörden. Die Behörden der Kanarischen Inseln beobachten die Situation weiterhin, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.
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