Ein Jahr Pause vom Dienst: So profitieren 18- bis 24-jährige ukrainische Soldaten.

Ein Jahr Pause vom Dienst: So profitieren 18- bis 24-jährige ukrainische Soldaten
Ein Jahr Pause vom Dienst: So profitieren 18- bis 24-jährige ukrainische Soldaten

Neue Regelung zur Mobilmachung in der Ukraine

Nach Angaben von TSN.ua: Die ukrainische Regierung hat eine wichtige Entscheidung für junge Soldaten getroffen: Männer im Alter von 18 bis 24 Jahren, die bereits einen einjährigen Vertragsdienst abgeleistet haben, erhalten eine zwölfmonatige Pause von der Mobilisierung. Für diesen Gesetzentwurf stimmten 243 Abgeordnete, was die breite politische Unterstützung für diese Maßnahme unterstreicht.

Die einjährige Auszeit soll den jungen Männern nach ihrem Fronteinsatz Zeit zur Erholung und Reintegration geben. Der Abgeordnete Oleksij Hontscharenko erklärte dazu:

„Das Parlament hat eine einjährige Verschiebung der Einberufung für Männer zwischen 18 und 24 Jahren beschlossen, die einen einjährigen Vertragsdienst absolviert haben.“ – Oleksij Hontscharenko

Für die Dauer dieser zwölf Monate sind die Betroffenen von einer erneuten Einberufung in alle Verteidigungsbereiche ausgenommen. Diese Regelung ist ein konkretes Entgegenkommen an eine besonders beanspruchte Altersgruppe.

Sein Kollege Fedir Wenislawskyj betonte die Bedeutung dieser Garantie:

„Personen, die ihren Vertragsdienst geleistet haben, haben Anspruch auf zwölf Monate Ruhezeit und werden in dieser Zeit nicht erneut für die Verteidigung mobilisiert.“ – Fedir Wenislawskyj

Auch das ukrainische Verteidigungsministerium begrüßt das verabschiedete Gesetz als wichtigen Schritt zur Unterstützung der Soldaten und ihrer Familien.

Mehr Unterstützung für die Streitkräfte

Die Einführung dieser Mobilisierungsauszeit für junge Soldaten ist Teil der Bemühungen der ukrainischen Führung, jene zu entlasten, die bereits ihren Dienst geleistet haben. Die Maßnahme soll die Moral der Truppe und ihrer Angehörigen stärken, indem sie eine Phase der Erholung und der Rückkehr in das zivile Leben ermöglicht.

Angesichts des anhaltenden Krieges zeigen solche Initiativen, dass der Staat die Belastungsgrenzen seiner jungen Verteidiger im Blick behält.


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