Automatische Wehrdienst-Aufschübe laufen aus: So prüfen Sie ab dem 3. Februar 2026 Ihren Status.
Neue Regelungen zur Mobilmachung in der Ukraine
Nach Angaben von TSN.ua: In der Ukraine verlieren zahlreiche automatisch gewährte Aufschübe vom Wehrdienst am 3. Februar 2026 ihre Gültigkeit. Betroffene Bürger sollten ihren persönlichen Status dringend überprüfen, um eine unerwartete Einberufung zu vermeiden. Konkret betrifft dies Aufschübe, die zwischen November 2025 und Januar 2026 erteilt wurden – sie laufen mit Ablauf des 2. Februar 2026 aus.
Ein Aufschub kann entweder automatisch verlängert oder durch eine Entscheidung einer Kommission neu gewährt werden. Um den aktuellen Status zu ermitteln, stehen mehrere Wege zur Verfügung. Eine Möglichkeit ist die Nutzung der App 'Reserve+' oder des Portals 'Dija'. Wird dort als Datum '04.05.2026' angezeigt, wurde der Aufschub verlängert. Steht dort '02.02.2026', wurde er nicht verlängert. Ab dem 3. Februar 2026 kommt eine dritte Prüfmöglichkeit über das eDOD-Modul im Portal 'Dija' hinzu.
So können Sie Ihren Aufschub-Status überprüfen
Ergänzend sei erwähnt, dass sich seit dem 1. Januar 2026 auch das Zustellverfahren für Einberufungsbescheide geändert hat. Diese Neuregelung betrifft ebenfalls Aufschübe, die über die App 'Reserve+' oder durch Kommissionen bei den Territorialzentren für Rekrutierung und Sozialunterstützung gewährt werden.
Betroffene Personen haben folgende Optionen, um ihren Status zu klären oder einen neuen Aufschub zu beantragen:
- Beantragung eines Aufschubs online über die App 'Reserve+' ab dem 3. Februar.
- Persönliche Vorlage eines Dokumentenpakets in einem Zentrum für administrative Dienstleistungen (ZNAP).
Wir raten allen, die von diesen Änderungen betroffen sein könnten, ihre Daten zeitnah zu prüfen, um wichtige Fristen nicht zu versäumen.
Die gesetzlichen Anpassungen sind Teil der fortlaufenden Mobilisierungsbemühungen. Sie unterstreichen die Notwendigkeit, sich in der aktuellen Lage regelmäßig über Rechte und Pflichten zu informieren, um Missverständnisse und rechtliche Konsequenzen zu vermeiden.
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