Monilia-Befall bedroht Kirsch- und Aprikosenplantagen: Steinobsternte in Gefahr.
Was ist Monilia?
Nach Angaben von Novyny.live: Monilia, auch als Monilia-Spitzendürre oder Fruchtfäule bekannt, ist eine ernsthafte Erkrankung, die Steinobstkulturen wie Kirschen, Süßkirschen, Pflaumen, Aprikosen und Pfirsiche befällt. Diese Krankheit kann die Ernte schnell vernichten, weshalb es wichtig ist, ihre Symptome, Vorbeugungs- und Behandlungsmethoden zu kennen.
Fast alle Steinobstsorten sind anfällig für Monilia. Die Infektion erfolgt im Frühjahr während der Blütezeit. Das erste deutliche Anzeichen der Krankheit zeigt sich zu Beginn des Sommers. Typische Merkmale von Monilia sind:
- braune Flecken auf den Früchten;
- schnelles Verfaulen des Fruchtfleisches;
- grauer oder heller Sporenbelag.
Befallene Früchte können eintrocknen und mumifizieren, wodurch sie im nächsten Frühjahr zu einer neuen Infektionsquelle werden.
Vorbeugung und Behandlung
Um eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, wird empfohlen, alle befallenen Zweige zu entfernen – mit einem Zugabe von 5-10 cm gesundem Holz. Dies verringert das Risiko einer erneuten Infektion im Folgejahr. Zur Bekämpfung der Fruchtfäule sind Fungizide auf Basis folgender Wirkstoffe wirksam:
- Difenoconazol;
- Boscalid;
- Pyraclostrobin.
Diese Präparate zeigen die besten Ergebnisse bei der Behandlung von Monilia.
Die Wartezeit zwischen der Fungizidbehandlung und der Ernte kann zwei bis vier Wochen betragen – ein wichtiger Faktor bei der Planung der Spritzungen. Zur Vorbeugung gehört auch die Behandlung der Bäume im Herbst und zeitigen Frühjahr, um das Infektionsrisiko zu senken.
Kenntnisse über Monilia und ihre Bekämpfung sind für alle, die Steinobst anbauen, unverzichtbar. Eine frühzeitige Erkennung der Krankheit und das Ergreifen notwendiger Maßnahmen können die Ernteverluste deutlich reduzieren.
Monilia stellt eine ernste Bedrohung für Gärtner dar, da ihre Auswirkungen auf den Ertrag verheerend sein können. Rechtzeitige Diagnose und vorbeugende Schritte können die mit dieser Krankheit verbundenen Risiken erheblich mindern.
Die Bedeutung von Schulung und Aufklärung der Landwirte über Symptome und Behandlungsmethoden darf nicht unterschätzt werden, denn dies kann nicht nur die Ernte, sondern auch die wirtschaftliche Stabilität der Obstbaubetriebe sichern.
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