Ausländische Truppen in der Ukraine: Zwei Bedingungen, die von der Entscheidung der USA abhängen.
Nach Angaben von ТСН: Um ein ausländisches Militärkontingent in der Ukraine zu stationieren, muss eine von zwei Bedingungen erfüllt sein, die beide von der Entscheidung Washingtons abhängen.
Diese Informationen äußerte der ukrainische Volksabgeordnete Yegor Chernyev im Gespräch mit einer Journalistin.
Szenarien zur Beteiligung ausländischer Kräfte
Nach Angaben des Parlamentariers werden derzeit zwei Hauptszenarien zur Beteiligung ausländischer Militärs in Betracht gezogen:
- Die erste Variante sieht die offizielle Zustimmung Russlands zur Anwesenheit eines Friedens- oder Militärkontingents vor. Dieses Szenario erscheint derzeit unwahrscheinlich, da der Aggressorstaat nicht bereit ist, solche Vereinbarungen zu bestätigen.
- Der zweite Weg besteht darin, dass die Vereinigten Staaten bereit sind, als Sicherheitsgarant für europäische Staaten aufzutreten, die bereit sind, ihre Truppen in die Ukraine zu schicken.
„Ohne solche Garantien sind unsere Partner nicht bereit für ein direktes Konfrontation“, bemerkte er.
Das bedeutet praktisch eine Erweiterung des Sicherheits "Schirms", ähnlich dem 5. Artikel des Washingtoner Vertrags (kollektive Verteidigung der NATO).
Ohne klare Gewissheit über die Unterstützung Washingtons sind europäische Partner nicht bereit, Risiken einzugehen und in einen offenen bewaffneten Konflikt mit Russland einzutreten.
Sicherheitsgarantien und Verhandlungen
Die Frage der Sicherheitsgarantien, die den NATO-Standards möglichst nahekommen, ist derzeit das zentrale Thema der Verhandlungen zwischen Kiew und den westlichen Partnern, betonte Chernyev.
Wir erinnern daran, dass zuvor gesagt wurde, dass der Schlag mit „Oreshnik“ auf Lviv ein Signal nicht für die Ukraine war. Diese Meinung äußerte der ukrainische Publizist und Kommentator Vitaly Portnikov.
Laut seiner Aussage versucht der Kreml, die Ukraine durch Kälte zur Kapitulation zu zwingen, während Russland in den Beziehungen zu europäischen Ländern Angst als Waffe einsetzen möchte.
„Es ist der Wunsch zu zeigen, dass Putin eine Waffe hat, vor der sich europäische Länder nicht schützen können“, sagte Portnikov.
Somit bleiben Sicherheitsfragen im Mittelpunkt des Interesses nicht nur der ukrainischen Regierung, sondern auch der internationalen Gemeinschaft. Die Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und ihren westlichen Partnern, insbesondere den USA, ist in Bezug auf die Gegenwehr gegen die Aggression Russlands von entscheidender Bedeutung. Dies unterstreicht auch die Notwendigkeit klarer und effektiver Diplomatie unter den schwierigen Bedingungen der modernen globalen Sicherheit, da die Entscheidungen, die in Washington getroffen werden, die Situation in der Ukraine und in der Region insgesamt beeinflussen können.
Lesen Sie auch
- Zwei Milliarden Griwna extra: Wie Kiew seine Verteidiger mit neuen Geldern unterstützt
- Selenskyj in Brüssel: Nato und Ukraine ziehen Bilanz des Ramstein-Treffens
- Neue Bedrohung aus Russland: Selenskyj fordert in Brüssel verstärkte Luftabwehr
- Mehr Integration gefordert: Selenskyjs Appell beim Ramstein-Treffen
- Europas Armee braucht die Ukraine: Selenskyj auf der Ramstein-Konferenz
- Finnlands Präsident rechnet mit bis zu vier weiteren Kriegsmonaten und fordert NATO zu 5-Prozent-Verteidigungsausgaben auf

