1.297 Griwna extra für ausgemusterte Soldaten: Wer von der neuen Zulage profitiert.
Zuschläge für ehemalige Soldaten im Ruhestand 2023
Nach Angaben von Novyny.live: Im Jahr 2023 erhalten nicht berufstätige Militärrentner, die pflegebedürftige Angehörige versorgen, einen Zuschlag von 50 Prozent des Existenzminimums. Diese Unterstützung ist für jene gedacht, die sich um Familienmitglieder kümmern, die nicht für sich selbst sorgen können.
Die gesetzliche Grundlage dafür ist das ukrainische Gesetz Nr. 2262-XII zur Rentenversorgung von aus dem Militärdienst entlassenen Personen. Das Existenzminimum stieg zuletzt von 2361 auf 2595 Griwna, sodass die Zulage nun 1297 Griwna beträgt. Anspruch besteht allerdings nur, wenn die pflegebedürftigen Angehörigen keine eigene Rente beziehen.
Voraussetzungen für den Zuschlag
Militärrentner müssen bestimmte Bedingungen erfüllen, um den Zuschlag zu erhalten. So ist für den Renteneintritt im Jahr 2023 eine Mindestdienstzeit von 15 Jahren erforderlich. Wer diese Voraussetzung erfüllt, kann die finanzielle Hilfe für die Versorgung seiner Angehörigen beantragen.
Diese Regelung ist ein wichtiger Bestandteil der sozialen Absicherung für ehemalige Soldaten, die weiterhin Verantwortung für ihre Familie übernehmen. Die Initiative soll jene unterstützen, die auch nach dem Ausscheiden aus dem Dienst wichtige gesellschaftliche Aufgaben innerhalb ihrer Familie wahrnehmen.
Die Einführung des Zuschlags für Militärrentner mit pflegebedürftigen Angehörigen zeigt die Bemühungen des Staates, sozial schwächere Bevölkerungsgruppen zu stärken.
Dies unterstreicht zudem die soziale Verantwortung, die diese Menschen beim Kümmern um ihre Nächsten übernehmen. Angesichts des gestiegenen Existenzminimums kann dieser Zuschlag für viele Familien eine spürbare finanzielle Entlastung bedeuten und ihre materielle Situation sowie Lebensqualität verbessern.
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