Hunderte Tausend Griwna fehlen: So holen Soldaten ihr Geld vor Gericht zurück.
Zu wenig Sold: Häufige Fehler und wie man dagegen vorgeht
Nach Angaben von Novyny.live: Durch fehlerhafte Berechnungen kann es passieren, dass Soldaten zu wenig Bezüge erhalten – mit Verlusten von Zehntausend oder sogar Hunderttausend Griwna. Wer solche Fehler entdeckt, kann die fehlenden Beträge jedoch vor Gericht einklagen. Ein ehemaliger Soldat, der 2022 aus dem Dienst ausgeschieden ist, zeigt, wie das erfolgreich funktioniert.
Seine Anwälte beantragten eine Neuberechnung der Zahlungen für die Jahre 2020 und 2021. Das Gericht verpflichtete daraufhin die Militäreinheit, die Bezüge vollständig neu zu berechnen. So erhielt der Mann über 200.000 Griwna zurück, die ihm in den Vorjahren vorenthalten worden waren.
Ursachen für die Unterzahlungen und warum eine Neuberechnung wichtig ist
Die Kürzung der Zahlungen hat oft mehrere Gründe:
- Häufig wird ein veralteter Existenzminimumsbetrag zugrunde gelegt, der nicht mehr den aktuellen wirtschaftlichen Verhältnissen entspricht.
- Zuschläge und Prämien werden nicht vollständig berücksichtigt, was die Gesamtsumme schmälert.
- Fehler bei der Berechnung des Grundgehalts oder das Weglassen bestimmter Zulagen kommen ebenfalls vor.
Um Unterzahlungen zu vermeiden, müssen bei der Neuberechnung bestimmte Punkte beachtet werden. Dazu zählen:
- der aktuelle Existenzminimumsbetrag,
- das Grundgehalt nach Dienstposten,
- die Vergütung nach Dienstgrad,
- Zuschläge und Prämien,
- sowie weitere Sonderzahlungen.
Diesem Thema sollte besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden, denn eine rechtzeitige Neuberechnung kann die finanzielle Lage der Soldaten deutlich verbessern.
Die wiederholten Fälle von Unterzahlungen zeigen, wie wichtig eine korrekte und regelmäßige Überprüfung der Bezüge ist. Die Berücksichtigung aktueller wirtschaftlicher Faktoren wie des Existenzminimums ist entscheidend für die finanzielle Sicherheit der Soldaten. Erfolgreiche Beispiele wie das Zurückholen von über 200.000 Griwna können andere Betroffene ermutigen, ebenfalls aktiv zu werden und ihre Rechte vor Gericht durchzusetzen.
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