Im Louvre wurden Juwelen von Napoleon gestohlen: Vier Täter werden in Paris vor Gericht gestellt.

Im Louvre wurden Juwelen von Napoleon gestohlen: Vier Täter werden in Paris vor Gericht gestellt
Im Louvre wurden Juwelen von Napoleon gestohlen: Vier Täter werden in Paris vor Gericht gestellt
Die Diebstähle im Louvre passieren selten aufgrund strenger Sicherheitsmaßnahmen. Der bekannteste Raub ereignete sich 1911, als das Gemälde von Leonardo da Vinci 'Das letzte Abendmahl' gestohlen wurde. Der Dichter Guillaume Apollinaire und der Maler Pablo Picasso wurden von der Polizei verhört, doch schuldig war ein Italiener, der das Gemälde aus nationaler Stolz nach Italien zurückbringen wollte. 'Das letzte Abendmahl' wurde drei Jahre später in Florenz gefunden.

Andere Diebstähle

Nach Angaben von inkorr.com: Im Jahr 1983 verschwanden einige Rüstungsgegenstände aus dem 16. Jahrhundert, die erst 2011 wiederentdeckt wurden. 1998 wurde das Gemälde des Malers des 19. Jahrhunderts Camille Corot 'Der Weg nach Sèvres' gestohlen. Dieser Diebstahl führte zu einer ernsthaften Überprüfung der Sicherheitsvorkehrungen, und das Gemälde konnte nie gefunden werden.

Der letzte Raub im Louvre

Kürzlich fand im Louvre ein mutiger Raubüberfall statt, bei dem die Täter neun Juwelen stahlen, die mit Napoleon und der Kaiserin verbunden sind. Vier Männer, die Graffiti mit Bildern von Särgen und Aufschriften über 'französische Soldaten in der Ukraine' malten, werden in Paris vor Gericht gestellt. Unter den Festgenommenen befinden sich Bürger Moldawiens. Ihnen wird die Beschädigung fremden Eigentums und der Versuch vorgeworfen, die französische Armee zu demoralisieren. Dafür drohen ihnen bis zu fünf Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von bis zu 75.000 Euro.

Dieser Diebstahl aus der Sammlung von Juwelen, die mit Napoleon und der Kaiserin verbunden sind, hat die Öffentlichkeit erschüttert. Die festgenommenen Täter müssen sich vor Gericht in Frankreich verantworten, was in der Öffentlichkeit große Resonanz ausgelöst hat.

Frühere Diebstähle im Louvre weisen auf die komplexe Spirale der Geschichte hin, in der Kunst und Kriminalität miteinander verwoben sind. Moderne Sicherheitsmaßnahmen, so streng sie auch sein mögen, können nicht immer die mutigen Pläne von Verbrechern verhindern. Dieser Fall unterstreicht erneut die Bedeutung der kontinuierlichen Verbesserung der Systeme zum Schutz kultureller Werte.


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