Ab 2026: 50.000 Hrywnja einmalig pro Kind - was sich geändert hat und welche Risiken bestehen.

Ab 2026: 50.000 Hrywnja einmalig pro Kind - was sich geändert hat und welche Risiken bestehen
Ab 2026: 50.000 Hrywnja einmalig pro Kind - was sich geändert hat und welche Risiken bestehen

Nach Angaben von ТСН: In der Ukraine treten ab dem 1. Januar 2026 wichtige Änderungen in der Höhe und den Bedingungen der Zahlungen bei der Geburt eines Kindes in Kraft. Nun erhalten die Eltern den gesamten Betrag einmalig, aber Experten warnen vor möglichen Risiken und der Notwendigkeit einer verstärkten Kontrolle über die Verwendung dieser Mittel.

Neue Zahlen: Was hat sich geändert?

Früher betrug die Hilfe 41.280 Hrywnja, die über drei Jahre (10.320 Hrywnja sofort und 860 Hrywnja monatlich) ausgezahlt wurden. Jetzt haben sich die Bedingungen geändert:

  • Betrag: 50.000 Hrywnja.

  • Auszahlungsmodus: einmalig (der gesamte Betrag wird in einer Zahlung auf das Konto überwiesen).

  • Gilt für: für das erste und jedes weitere Kind.

Wie man die Hilfe beantragt: zwei Wege

1. Online über „Diia“ (am schnellsten)

Die Antragstellung über die App ist nur in den ersten 30 Tagen nach der Geburt des Kindes möglich.

Was benötigt wird:

  • Nummer des medizinischen Gutachtens über die Geburt (ausgestellt vom Arzt im Krankenhaus).

  • Qualifizierte elektronische Unterschrift (KEP).

  • Bankverbindung für Sozialzahlungen im IBAN-Format.

2. Offline (PFA, ZNAP oder Post)Persönlich kann man innerhalb von 12 Monaten ab dem Tag der Geburt des Kindes einen Antrag stellen.

Dokumentensatz:

  • Reisepass und Identifikationsnummer.

  • Geburtsurkunde des Kindes.

  • Registrierungsbescheinigung (falls Sie eine ID-Karte haben).

  • Bankverbindung IBAN.

Fallstricke: Expertenmeinung

Trotz positiver Veränderungen warnen Ökonomen: Die Stabilität dieser Auszahlungen hängt von der Unterstützung internationaler Partner ab. Der Wirtschaftsexperte Oleg Pendzin stellt fest, dass die einmalige Auszahlung eines solchen Betrags eine strengere Kontrolle erfordern wird.

„Wenn es kein Geld von ausländischen Partnern gibt, ist unklar, wovon der Staat seine Versprechen einhalten wird. Auch gibt es Fragen zur Kontrolle. Meiner Meinung nach sollte es technische Möglichkeiten zur Sperrung verdächtiger Zahlungen geben, beispielsweise die Überweisung dieser Mittel an andere Personen, damit sie tatsächlich für die Bedürfnisse des Kindes verwendet werden“, betont Pendzin.

Weitere Informationen sind im Material enthalten: Hilfe vom Staat: wie man 50.000 für das Kind erhält, wer 12.000 erhält und wie man seine 'medizinischen' 2.000 Hrywnja abholt

So werden die neuen Regeln den Familien mehr finanzielle Unterstützung direkt bei der Geburt eines Kindes bieten, aber man sollte auf neue Anforderungen zur Kontrolle dieser Mittel vorbereitet sein. Die Änderungen könnten das Wohlergehen der Familien erheblich beeinflussen, erfordern jedoch auch einen überlegten Umgang mit den Mitteln.


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