Roksolana Pidlasa widerlegte Verzögerungen bei Zahlungen an Militärangehörige: Wie die Regierung Mittel bereitstellt.
Nach Angaben von inkorr.com: Die Vorsitzende des Haushaltsausschusses der Werchowna Rada, Roksolana Pidlasa, widerlegte frühere Äußerungen über mögliche Verzögerungen bei den Gehaltszahlungen an die ukrainischen Militärangehörigen. In ihrem Beitrag auf Facebook bestätigte sie, dass die Mittel für die Armee pünktlich bereitgestellt werden.
'Verzögerungen bei den Zahlungen an das Militär sind NICHT möglich und werden auch nicht stattfinden, da die Regierung Mittel durch die Platzierung von Staatsanleihen (OVDP) beschafft', erklärte Pidlasa.
Pidlasa erklärte, dass die Regierung den Mechanismus der Platzierung von inländischen Staatsanleihen für die operative Finanzierung nutzt. Sie betonte auch, dass die Bedürfnisse des Verteidigungssektors im Jahr 2025 erheblich steigen werden, und dass die Ausgaben um fast 300 Milliarden UAH erhöht werden sollen.
Änderungen im Staatsbudget 2025
Das Finanzministerium arbeitet an einem Gesetzentwurf, der Änderungen zum Staatsbudget für das Jahr 2025 vorsieht, und die Registrierung ist für Anfang Oktober geplant. Pidlasa betonte, dass das Parlament diese Änderungen bis zum 1. November verabschieden muss.
'Diese Änderungen werden möglich sein, wenn die Europäische Kommission endgültig die Möglichkeit genehmigt, 6 Milliarden Euro ERA Loans für operationale militärische Zwecke zu verwenden. Die Prognose ist sehr optimistisch', erklärte die Abgeordnete.
Probleme im Budget 2026 und Situation in der Verteidigung
In einem früheren Interview mit 'RBK-Ukraine' wies Pidlasa darauf hin, dass die Mittel für die Gehälter des Militärs nur bis zum 1. November ausreichen werden, und danach könnte ein Defizit entstehen. Sie betonte auch, dass soziale Ausgaben, selbst bei möglichen Kürzungen, nicht für Verteidigungsbedürfnisse umgeleitet werden können, da sie von internationalen Partnern finanziert werden.
'Die Ukraine muss mit den Partnern offen sprechen: das größte Problem sind nicht die Waffen, sondern die finanzielle Unterstützung im Verteidigungssektor', betonte sie.
Damit bestätigt Roksolana Pidlasa, dass die Finanzierung für das Militär rechtzeitig bereitgestellt wird, während die Regierung erhebliche Ausgabenerhöhungen für die Verteidigung im Jahr 2025 plant und an Änderungen zum Staatsbudget arbeitet. Die aktuellen Bemühungen zur Gewährleistung finanzieller Stabilität im Verteidigungssektor zeugen von einer klaren Strategie der Regierung angesichts ständiger Herausforderungen.
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