Ab 2026: Bargeldabhebungen in Polen werden teurer – Visa und Mastercard erhöhen Gebühren.

Ab 2026: Bargeldabhebungen in Polen werden teurer – Visa und Mastercard erhöhen Gebühren
Ab 2026: Bargeldabhebungen in Polen werden teurer – Visa und Mastercard erhöhen Gebühren

Gebührenerhöhung für Bargeldabhebungen steht bevor

Nach Angaben von Novyny.live: Ab Februar 2026 werden Bargeldabhebungen mit Visa- und Mastercard-Karten in Polen deutlich teurer. Die beiden Kreditkartennetzwerke haben entsprechende Gebührenanpassungen angekündigt. Diese Änderung betrifft einen Großteil der Bevölkerung, denn etwa 90 % der Einwohner nutzen Bargeld für ihre Zahlungen. Umfragen zufolge halten 45 % der Befragten Bargeld für die bequemste Zahlungsmethode, und 10 % verwenden überhaupt keine Bankkarten. Diese starke Verankerung der Bargeldnutzung macht die anstehenden Änderungen besonders relevant.

Aktuell erhebt Visa eine Pauschale von 1,30 Złoty pro Abhebung, während Mastercard 1,20 Złoty plus einen Prozentsatz des Transaktionsbetrags berechnet. Ab Februar 2026 plant Visa, auf eine neue Gebührenstruktur umzustellen: 1,20 Złoty plus 0,17 % des Abhebungsbetrags. Auch Mastercard passt seine Gebühren an und wird dann 1,20 Złoty plus 0,18 % des Betrags verlangen.

Folgen für die Finanzgewohnheiten der Polen

Besonders zu beachten ist, dass rund 70 % aller Bargeldabhebungen in Polen an Geldautomaten unabhängiger Betreiber wie Euronet, ITCARD, Planet Cash und ATM Express getätigt werden. Die neuen Gebühren könnten somit die Kosten für all jene spürbar erhöhen, die im Alltag regelmäßig auf Bargeld angewiesen sind. Die Ankündigung fällt in eine Zeit, in der der Druck auf das Bargeld als Zahlungsmittel ohnehin wächst.

Die Erhöhung der Abhebungsgebühren durch Visa und Mastercard könnte viele Polen dazu bewegen, ihre Zahlungsgewohnheiten zu überdenken. Da die Mehrheit nach wie vor Bargeld bevorzugt, dürften die täglichen Ausgaben für viele steigen. Gleichzeitig könnte dieser Schritt den Trend zu bargeldlosen Zahlungsmethoden weiter beschleunigen, da Verbraucher nach Alternativen suchen, um die zusätzliche finanzielle Belastung zu vermeiden.


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