Nach dem Krieg: Bischof Awraamij über das geistliche Leben in der Kiewer Höhlenlawra.
Ein Gespräch mit Bischof Awraamij
Nach Angaben von Novyny.live: Am 17. Februar um 20.00 Uhr fand ein Interview mit Bischof Awraamij statt, dem Oberhaupt der Heiligen Mariä-Entschlafens-Kiewer Höhlenlawra der Orthodoxen Kirche der Ukraine. Im Gespräch ging es um die Bedeutung der Sonntagsschule, das Wirken der Lawra nach dem Krieg und weitere aktuelle Fragen. Der Bischof hob besonders hervor, wie wichtig die Sonntagsschule für die Gläubigen ist und welche Rolle sie in der geistlichen Erziehung der Jugend spielt.
Trotz der schwierigen Zeiten wurden in der Kiewer Höhlenlawra wieder Gottesdienste in den unterirdischen Höhlen abgehalten. Dies ist ein deutliches Zeichen für die Wiederbelebung des geistlichen Lebens in dem traditionsreichen Kloster, das ein zentraler Ort für Gläubige bleibt. Bischof Awraamij sprach auch die Frage an, ob Mönche an die Front gehen, und wie die Gemeinde für Frieden und den Sieg der Ukraine betet.
Weitere Themen des Gesprächs
Das Interview behandelte auch grundsätzliche Themen wie Spiritualität, Glaube und das menschliche Miteinander in Krisenzeiten. Der Bischof gab Ratschläge für Menschen, die ihren Glauben verlieren, und betonte, dass die Hilfe eines Priesters nicht nur während der Gottesdienste verfügbar ist. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass Metropolit Epiphanius von Kiew und der gesamten Ukraine kürzlich seinen 47. Geburtstag feierte.
Das Gespräch unterstreicht die große Bedeutung des geistlichen Lebens und der Unterstützung für Gläubige in schweren Zeiten, insbesondere während des Krieges. Die Wiederaufnahme der Gottesdienste in den Höhlen der Lawra zeigt den starken Willen, Tradition und Spiritualität zu bewahren – eine wichtige Quelle der Inspiration und des Haltes für viele Menschen. Bischof Awraamij legt besonderen Wert auf die Rolle der Sonntagsschule bei der Vermittlung geistlicher Werte an die Jugend, was angesichts der aktuellen Herausforderungen von großer Relevanz ist.
Lesen Sie auch
- Neue Namen für zwei U-Bahn-Stationen in Charkiw vorgeschlagen
- Neue Wohnregeln für Binnenflüchtlinge: Kostenlose Unterkünfte und Räumung binnen 15 Tagen
- Worauf Sie beim Wurstkauf in der Ukraine achten sollten – und wo Sie besser keine Produkte kaufen
- Ukrainische Soldaten gezielt vergiftet: Russische Drahtzieher rekrutieren junge Frauen für Auftragsmorde
- Bußgelder für US-Importfahrzeuge: Warum die Scheinwerfer zum Problem werden
- Drei Offiziere in der Region Charkiw vor Gericht: Sie erpressten „Kampfzulagen“ von ihren Untergebenen

