Wolf und Fuchs in einer Wohnung in Kiew: Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet.

Wolf und Fuchs in einer Wohnung in Kiew: Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet
Wolf und Fuchs in einer Wohnung in Kiew: Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet

Nach Angaben von ТСН: In Kiew hielt eine Frau aus Obolon zu Hause einen Fuchs und einen Wolf, was zu einem Strafverfahren wegen Tierquälerei führte.

Über diese Situation berichtete die Polizei von Kiew.

Die Beamten erfuhren über soziale Netzwerke von dem Vorfall, wo Tierschützer ein Video veröffentlicht hatten, auf dem der Wolf beschlagnahmt wurde, der seine 55-jährige Vermieterin gebissen hatte.

Die Polizei eröffnete ein Strafverfahren gemäß § 299 Abs. 1 des Strafgesetzbuchs der Ukraine. Während der Ermittlungen stellte sich heraus, dass in der Wohnung der Frau auch die Leiche eines Fuchses gefunden wurde.

Beide Tiere hatte die Frau über das Internet gekauft und unter schlechten Bedingungen gehalten. Es läuft eine Voruntersuchung, in deren Verlauf alle Umstände des Falls ermittelt werden.

Die Beamten planen, sich an die zuständigen Stellen zu wenden, um die Frage der weiteren Haltung der anderen Tiere zu klären, die in der Wohnung zurückgeblieben sind.

Aggression und frühere Vorfälle

Erinnern wir uns daran, dass in einem Hochhaus in Obolon ein Wolf seine Besitzerin angegriffen hat und ihr ernsthafte Verletzungen zugefügt hat. Das Tier lebte lange Zeit unter unhygienischen Bedingungen, was zu einem Ausbruch von Aggression führte.

Im Wild Animals Rescue Center wurde berichtet, dass diese Frau bereits zuvor wilde Tiere gehalten hatte. Vor sieben Jahren wurden ihr zwei Wölfe namens Arman und Malish entzogen, die behandelt und in einem geeigneten Umfeld ins Ausland übergeben wurden. Danach kaufte die Frau erneut einen Wolf auf der Webseite animal-planet und sieht sich nun den Konsequenzen dieser Entscheidung gegenüber.

Dieser Vorfall hat in der Gesellschaft große Resonanz ausgelöst und die Wichtigkeit der Kontrolle über die Haltung von Wildtieren in häuslichen Bedingungen bekräftigt. Die Polizei arbeitet weiterhin aktiv an dem Fall, während die Tierschützer auf die Notwendigkeit von Maßnahmen zur Verhinderung ähnlicher Situationen in der Zukunft hinweisen.


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