Russlands Armee verzeichnet über 1,2 Millionen Verluste – 830 Soldaten binnen 24 Stunden gefallen.
Verluste der russischen Streitkräfte in der Ukraine
Nach Angaben von UATV: Die Zahl der getöteten oder verwundeten russischen Soldaten im Ukraine-Krieg hat die Marke von 1.226.000 überschritten. Allein in den letzten 24 Stunden wurden nach ukrainischen Angaben 830 Besatzungssoldaten getötet. Diese hohen Zahlen sind ein Indikator für die unvermindert heftigen Kämpfe. So wurden am 18. Januar 2023 insgesamt 126 Gefechte an verschiedenen Frontabschnitten registriert.
Lage an den Frontlinien
Die Intensität der Gefechte variiert je nach Region. Am Guljajpole-Frontabschnitt unternahm die russische Armee 16 Sturmangriffe, während ukrainische Verteidigungskräfte am Konstantinowka-Brückenkopf 15 Attacken abwehrten. Besonders heftig war die Lage am Pokrowsk-Frontabschnitt mit 39 Gefechten. Parallel dazu meldet die Ukraine für den vergangenen Tag die Zerstörung erheblicher Mengen an Kriegsgerät des Gegners:
- 5 Panzer
- 5 gepanzerte Fahrzeuge
- über 30 Artilleriegeschütze
- 1 Raketenwerfer
- über 800 Drohnen
Nach Einschätzung ukrainischer Militärkreise zielen die russischen Angriffe derzeit darauf ab, die Städte Mirnograd und Pokrowsk einzunehmen. Dies würde es Moskau ermöglichen, Kräfte für einen Großangriff auf Konstantinowka freizumachen. Ein Sprecher der ukrainischen Heeresgruppe "Ost" wies zudem Propagandaberichte über die Einnahme des Ortes Minkowka als falsch zurück. Experten weisen darauf hin, dass Russland versuchen wird, seine Personalverluste durch eine totale Mobilmachung in den besetzten Gebieten auszugleichen, wie von Dmitri Snegirjow bestätigt wurde. Solche Maßnahmen könnten die Dynamik des Krieges verändern.
Die Gesamtsituation an der Front bleibt angespannt und erfordert weiterhin höchste Wachsamkeit der ukrainischen Streitkräfte.
Die anhaltend hohen Verlustzahlen der russischen Truppen zeigen, dass der Krieg in eine Phase intensiver Material- und Abnutzungsschlachten eingetreten ist. Die erfolgreiche Abwehr von Angriffen und die Zerstörung feindlicher Ausrüstung unterstreichen die Widerstandskraft der ukrainischen Armee. Gleichzeitig deuten die geplanten Mobilisierungsmaßnahmen der russischen Seite auf einen lang andauernden Konflikt hin, der von der Ukraine fortwährende Anpassungsleistungen verlangt.
Quelle: Militäranalysten
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