Mehr als 1,3 Millionen gefallene Soldaten: Die täglichen Verluste der russischen Armee im Ukraine-Krieg.
Neue Bilanz zum 1. April: So hoch sind die personellen und materiellen Einbußen der Invasionsstreitkräfte
Nach Angaben von TSN.ua: Die aktuellen Zahlen zum Kriegsgeschehen in der Ukraine zeigen, wie verlustreich die Kämpfe für die russische Armee sind. Laut dem Generalstab der Ukraine wurden allein innerhalb eines Tages 1060 feindliche Soldaten getötet oder verwundet. Seit dem Beginn der großangelegten Invasion summiert sich die Gesamtzahl der gefallenen und verletzten russischen Soldaten auf rund 1.298.730 Mann. Diese Angaben verdeutlichen die anhaltend hohe Intensität der Gefechte.
Große Verluste an militärischem Gerät
Neben den hohen Personalverlusten hat die russische Armee auch massive Einbußen bei ihrem Kriegsgerät zu verzeichnen. Die Gesamtverluste gliedern sich wie folgt auf:
- Panzer: 11.828 Einheiten
- Schützenpanzer und gepanzerte Fahrzeuge: 24.327 Einheiten
- Artilleriesysteme: 39.169 Einheiten
- Mehrfachraketenwerfer: 1.712 Einheiten
- Luftabwehrsysteme: 1.338 Einheiten
- Kampfflugzeuge: 435 Einheiten
- Hubschrauber: 350 Einheiten
- Drohnen: 210.896 Einheiten
- Marschflugkörper: 4.491 Einheiten
- Kriegsschiffe und Boote: 33 Einheiten
- U-Boote: 2 Einheiten
- Lastwagen und Tankfahrzeuge: 86.578 Einheiten
- Spezialfahrzeuge: 4.107 Einheiten
Der ukrainische Vizepremier Mychajlo Fedorow warnte kürzlich, dass die feindlichen Verluste im März die Marke von 30.000 Soldaten überschreiten könnten. Sollte diese Zahl auf 50.000 ansteigen, wäre die Lage für die Invasionsarmee katastrophal.
Diese Zahlen unterstreichen das enorme Ausmaß der militärischen Auseinandersetzung und die schweren Schläge, die die russischen Streitkräfte hinnehmen müssen. Der stetige Verlust an Personal und schwerem Gerät beeinträchtigt nicht nur die operative Schlagkraft, sondern wirkt sich auch negativ auf die Moral der Truppen aus. In der russischen Gesellschaft könnten die steigenden Verlustzahlen zudem die öffentliche Meinung beeinflussen und möglicherweise zu einer Anpassung der Kriegsstrategie führen.
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