Russlands Armee schrumpft: Personalverluste übersteigen Rekrutierung deutlich.
Die Bilanz des Krieges für Russland
Nach Angaben von UATV: Die russische Armee blutet aus: Die Zahl der neuen Vertragssoldaten reicht bei weitem nicht aus, um die enormen Verluste im Ukraine-Krieg auszugleichen. Allein im Januar 2023 beliefen sich die Gesamtverluste der russischen Truppen auf 31.700 Personen. Das sind 9.000 Mann mehr, als in diesem Monat neu für den Dienst angeworben werden konnten. Diese Kluft verdeutlicht die massiven Probleme bei der Personalaufstockung, mit denen der Kreml konfrontiert ist.
Die verfügbaren Daten zeigen ein düsteres Bild. Die Zahl der im Januar neu Eingestellten lag etwa 9.000 unter der Summe der an der Front Gefallenen und Verwundeten. Diese Diskrepanz unterstreicht die hohen Verlustzahlen, die die russischen Streitkräfte in den Gefechten hinnehmen müssen. Die hohen Ausgaben für Prämien für Vertragssoldaten in Höhe von etwa 800 Milliarden Rubel pro Jahr scheinen die Rekrutierungsbemühungen nur unzureichend zu unterstützen. Experten sehen darin ein strukturelles Problem, das sich mit fortdauernder Kriegsdauer verschärfen wird.
Ein langwieriger Konflikt mit ungewissem Ausgang
Der Krieg geht weiter, und allein für die Eroberung des Donbas könnten nach Einschätzungen noch etwa zwei Jahre notwendig sein. Der Militärexperte Oleksandr Syrskyi fasste die aktuelle Lage so zusammen:
'Die Gesamtverluste des Gegners im Januar beliefen sich auf 31.700 Personen.' - Oleksandr Syrskyi
Die Situation an der Front deutet derzeit darauf hin, dass Russland mit erheblichen logistischen und personellen Herausforderungen kämpft, um seine Einheiten kampffähig zu halten. Dies könnte seine Fähigkeit beeinträchtigen, intensive Offensivoperationen fortzusetzen. Die steigenden Verluste bei gleichzeitig unzureichendem Nachschub an Soldaten zwingen Moskau möglicherweise zu einer strategischen Neuausrichtung. In einem sich hinziehenden Abnutzungskrieg wird die Frage der personellen Aufstockung für Russland zur entscheidenden Schwäche, die den weiteren Verlauf der Kampfhandlungen in der Ukraine maßgeblich beeinflussen könnte.
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