Amorim über die Kritik in England: In Portugal verdient ein normaler Mensch schlechter.
Ruben Amorim über kritische Bewertungen in England
Nach Angaben von The Sun: Für Ruben Amorim, Trainer von Manchester United, sieht die Situation nicht so schlimm aus. Er ist überzeugt, dass die Kritik in seiner Heimat Portugal viel härter ist als in England.
Ruben Amorim behauptet, dass er in Portugal schlechtere Bewertungen erhält als bei Manchester UnitedShutterstock EditorialAmorim, der nach seiner Ernennung im November mit seiner Familie nach England gezogen ist, bemerkte:
„Wir lieben es, in England zu leben. Sie können sich nicht vorstellen, welche Traumata wir zu Hause haben, denn dort sind wir so höflich, wenn wir verlieren!”
Der Trainer äußerte auch sein Unbehagen über die Kritik an seiner Taktik. Vor dem Spiel gegen Sunderland gestand er ein, dass die Meinungen der Spieler über sein bekanntes 3-4-3-System ihn verrückt machen können.
Konfrontation der Spielstile
In der Geschichte von Manchester United wurde die Verwendung von drei Verteidigern oft als Mittel zum Zweck sowie als kurzfristige Lösung angesehen. Der Verein war immer für seine Flügelspieler bekannt, und im System von Amorim übernehmen diese die Rolle von Außenverteidigern.
Der Trainer ist überzeugt, dass sein 3-4-3-System nicht die Ursache für die Probleme von United istGettyObwohl der Verein seit Amorims Ernennung mehr als 250 Millionen Pfund in neue Spieler investiert hat, zeigt der Kader, dass ein 4-2-3-1 oder 4-3-3-System besser geeignet wäre.
Probleme auf dem Platz
Amorims System funktioniert nicht immer auf dem Platz. Zum Beispiel konnte Mason Mount, der gegen Brentford gespielt hat, auf der Position des linken Flügelspielers nicht glänzen. Joshua Zirkzee, der seit Dezember in der Premier League nicht getroffen hat, konnte ebenfalls keinen Platz in der Kampagne finden.
„Es ist nicht das System. Es sind die kleinen Details, wie wir spielen,”
Ruben Amorim
Zusammenfassend betonte Amorim, dass er nicht plant, seine Taktik nur wegen der Medien oder vergangener Probleme des Teams zu ändern. Er ist überzeugt, dass die wahren Gründe für die schlechten Ergebnisse in den Details und nicht im gewählten Spielschema liegen.
Die Situation bei Manchester United unter Amorim bleibt angespannt. Der Trainer steht nicht nur vor Herausforderungen von Kritikern, sondern hat auch interne Schwierigkeiten, die Spieler an sein taktisches System anzupassen. Es bleibt abzuwarten, ob es ihm gelingt, ein optimales Gleichgewicht zu finden und Veränderungen umzusetzen, die zu einer Verbesserung der Ergebnisse des Teams führen können.
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