Kiew: Ab 1. März 2026 steigen die Renten um 12,1 Prozent – Tarife bleiben stabil.
Stabile Preise für Kiews Haushalte ab März 2026
Nach Angaben von Novyny.live: Für die Einwohner der ukrainischen Hauptstadt gibt es eine gute Nachricht: Ab dem 1. März 2026 werden die Preise für öffentliche Verkehrsmittel, Strom, Gas, Wasser und Fernwärme nicht erhöht. Gleichzeitig steigen die Renten um 12,1 Prozent. Diese Entscheidung betrifft den Alltag einer großen Zahl von Menschen in Kiew und entlastet ihre Haushaltskasse spürbar.
Die Fahrpreise im öffentlichen Nahverkehr bleiben unverändert. Eine Einzelfahrt kostet weiterhin 8 Hrywnja. Die bestehenden Fahrpreisermäßigungen für bestimmte Personengruppen gelten auch im März weiter und sichern so die Mobilität.
Keine Erhöhung bei den Nebenkosten
Für Haushaltsstrom gilt ab dem Stichtag ein Preis von 4,32 Hrywnja pro Kilowattstunde. Besitzer von Zweitarifzählern zahlen in der Nacht zwischen 23:00 und 07:00 Uhr nur 2,16 Hrywnja pro Kilowattstunde. Dies kann für Verbraucher, die nachts Energie nutzen, zu erheblichen Einsparungen führen.
Der Gaspreis für private Verbraucher, die von Naftohas Ukrajiny beliefert werden, bleibt bei 7,96 Hrywnja pro Kubikmeter stabil. Auch die Fernwärme wird nicht teurer: Der Tarif liegt bei 1.654,41 Hrywnja pro Gigakalorie. Diese Planungssicherheit ist besonders in der Heizperiode von großer Bedeutung.
Ein zentraler Punkt der Maßnahmen ist die Rentenanpassung um 12,1 Prozent ab dem 1. März 2026. Sie soll Rentnern in der Hauptstadt eine zusätzliche finanzielle Stütze bieten, um den gestiegenen Kosten für Wohnen und Lebenshaltung besser begegnen zu können.
Insgesamt können die Bewohner Kiews also mit stabilen Tarifen bei den Grundversorgungsleistungen rechnen und profitieren gleichzeitig von höheren Rentenzahlungen. Diese Entscheidung ist vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Gesamtsituation in der Ukraine ein wichtiges Signal an die Bevölkerung und soll deren Kaufkraft in unsicheren Zeiten stützen.
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