So stark steigen die Renten in der Ukraine ab 2026: Neue Beträge für alle Gruppen.
Neue Regeln durch das Staatshaushaltsgesetz in der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: Ab Januar 2026 treten in der Ukraine neue Bestimmungen des Staatshaushaltsgesetzes in Kraft. Diese führen zu einer Anhebung des Existenzminimums und einer automatischen Neuberechnung der Renten. Die Änderungen betreffen verschiedene Bevölkerungsgruppen, darunter auch Menschen mit Erwerbsunfähigkeit.
Welche Rentenbeträge sich konkret ändern
Konkret wird das Existenzminimum für erwerbsunfähige Personen um 234 Hrywnja auf 2.595 Hrywnja angehoben. Dadurch steigt auch die Mindestaltersrente für nicht berufstätige Personen mit voller Beitragszeit – sie beträgt nun ebenfalls 2.595 Hrywnja. Für Menschen ab 65 Jahren mit voller Versicherungsdauer liegt die garantierte Mindestrente bei 4.213 Hrywnja.
- Personen zwischen 70 und 80 Jahren mit voller Beitragszeit erhalten mindestens 4.050 Hrywnja Rente.
- Im April 2026 erreicht die Höchstrente 25.950 Hrywnja.
- Die Mindestrente für Menschen unter 70 Jahren mit voller Versicherungsdauer beträgt 3.725 Hrywnja.
Diese Anpassungen zielen darauf ab, die Lebensbedingungen von Rentnern und erwerbsunfähigen Personen angesichts der wirtschaftlichen Herausforderungen zu verbessern. Die ukrainische Regierung reagiert damit auf die gestiegenen Lebenshaltungskosten und die anhaltende Teuerung.
Die Reform der Rentenstruktur in der Ukraine ist Teil eines umfassenderen sozialpolitischen Kurses, der besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Absicherung der ärmsten Bürger stärken soll. Die Erhöhung des Existenzminimums und der Mindestrenten soll die Altersarmut bekämpfen und die soziale Gerechtigkeit fördern. Vor dem Hintergrund der allgemeinen Preissteigerungen können solche Maßnahmen die Lebensqualität verletzlicher Gruppen deutlich verbessern.
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