Mindestens 33.000 Hrywnja: Ukrainische Polizisten und Retter bekommen ab 2027 mehr Gehalt.
Neue Regelung für die Bezahlung von Polizei und Rettungskräften
Nach Angaben von Novyny.live: Präsident Wolodymyr Selenskyj hat ein Gesetz unterzeichnet, das die Besoldung von Polizisten und Rettungskräften in der Ukraine grundlegend reformiert. Ab dem 1. Januar 2027 tritt eine Neuregelung in Kraft, die diesen Berufsgruppen ein deutlich höheres Mindesteinkommen garantiert. Die monatliche Vergütung darf dann nicht weniger als das Zehnfache des gesetzlichen Existenzminimums betragen. Bezogen auf den Wert vom 1. Januar 2026 entspricht das einem Betrag von über 33.000 Hrywnja.
Die Gesamtvergütung setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen:
- einer Grundvergütung nach der Dienststellung,
- einer Zulage für den Dienstgrad,
- einem Erfahrungszuschlag für die Dienstzeit,
- Prämien und weiteren Zahlungen.
Ziel dieser Maßnahme ist es, die finanzielle Situation von Sicherheits- und Rettungskräften zu verbessern, die in der Gesellschaft eine unverzichtbare Rolle spielen.
Ein weiterer Punkt: Polizisten, die im Ausland eingesetzt sind, erhalten ihr Gehalt künftig in ukrainischer Währung. Damit soll ihr Einkommen unabhängig vom Einsatzort stabilisiert werden. Auch die Familien von Beamten, die sich in Gefangenschaft befinden oder als vermisst gelten, beziehen weiterhin die Grundvergütung sowie alle Zulagen. Dies ist ein wichtiges Signal der Unterstützung in einer schwierigen Lebenslage.
Arbeitsbedingungen werden verbessert
Mit diesem Schritt setzt die ukrainische Regierung ihre Bemühungen fort, die Dienstbedingungen für Polizei und Rettungsdienste zu modernisieren. Das Gesetz ist Ausdruck des staatlichen Willens, diesen Berufsgruppen einen stärkeren sozialen Schutz zu gewähren.
Die Gehaltserhöhung ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Aufwertung der Arbeitsbedingungen im Sicherheitssektor. Dadurch sollen Motivation und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten gesteigert werden. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Absicherung der Angehörigen von Einsatzkräften in Ausnahmesituationen – dies zeigt, dass der Staat die sozialen Herausforderungen des Dienstes unter den heutigen Bedingungen ernst nimmt.
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