Großbritannien könnte Truppen aus Estland zurückziehen, um die Ukraine zu schützen: Einzelheiten von Wallace.
Nach Angaben von ТСН: Die "Koalition der Willigen" wird wahrscheinlich der Ukraine keine zuverlässige Sicherheit garantieren können, da die bisherigen Erfahrungen keine Zuversicht einflößen.
Die Führer Großbritanniens, Frankreichs, Deutschlands, Italiens, Finnlands und der Europäischen Kommission haben Einheit im Ablehnen der Forderungen Wladimir Putins nach territorialen Zugeständnissen zum Beenden des Krieges gezeigt, die beinahe von Trump wiederholt wurden. Aber das ist leider nicht genug.
"Deutschland hat bereits klargemacht, dass es selbst keine Truppen in der Ukraine stationieren wird. Der Kanzler Deutschlands, Friedrich Merz, betonte, dass er die Frage der Truppenstationierung zur Abstimmung im Bundestag bringen wird, und zwar erst nach einem Waffenstillstand in der Ukraine," - sagt er.
Wallace glaubt, dass Großbritannien der Ukraine Hilfe in Form von "Sicherheitskräften" bieten könnte.
"Wir könnten dies für eine kurze Zeit tun, aber es würde auf Kosten von etwas anderem geschehen," - sagte er und fügte hinzu, dass dieses "etwas andere" wahrscheinlich die britische Kampfgruppe von etwa 500 Soldaten sein wird, die nach der Invasion der RF in die Ukraine 2014 ständig in einer Rotationsbasis in Estland stationiert ist.
Es wird erwartet, dass selbst eine Kampfgruppe einen unbedeutenden Beitrag von Großbritannien darstellen wird, das einer der Führer der Koalition neben Frankreich ist.
Die "Koalition der Willigen" hat Sicherheitsgarantien erarbeitet, die sie der Ukraine nach dem Ende des Krieges geben soll. Insbesondere verpflichten sich Europa und die USA, die ukrainische Armee zu unterstützen, die im Friedenszeitraum auf bis zu 800.000 Soldaten bleiben soll, um das Territorium der Ukraine zu schützen. Auch im Rahmen dieser Koalition ist die Schaffung von "Multinationalen Streitkräften der Ukraine" zur Wiederbelebung der ukrainischen Streitkräfte, zum Schutz des Luftraums und zur Sicherheit auf See geplant, mit möglichen Aktionen auf dem Territorium der Ukraine. Darüber hinaus sieht der Plan die Schaffung eines Mechanismus zur Überwachung des Waffenstillstands vor, dessen Leitung von den USA übernommen werden soll. Fragen der Verhinderung von Angriffen, der Feststellung von Verstößen und der Reaktion darauf werden erörtert.
Donald Trump erklärte, dass die Vereinigten Staaten bereit seien, der Ukraine Sicherheitsgarantien zu geben, da dies ein Schlüsselfaktor für die erfolgreiche Umsetzung des Friedensplans sei.
Gleichzeitig stellte er fest, dass das derzeitige Angebot der Vereinbarung nicht die volle Unterstützung von Wladimir Zelensky erhält.
Zelensky ließ seinerseits nicht ausschließen, dass der Krieg 2026 enden könnte, betonte jedoch die Notwendigkeit erheblicher Waffenlager für künftige Sicherheitsgarantien.
HINWEIS: Artikel 5 des Nordatlantikvertrags ist das zentrale Prinzip der kollektiven Verteidigung der NATO: Ein bewaffneter Angriff auf ein Mitglied des Bündnisses wird als Angriff auf alle betrachtet. Dies verpflichtet jedes Mitgliedsland, Hilfe zu leisten, einschließlich des Einsatzes von Waffengewalt, wenn dies als notwendig erachtet wird, um die Sicherheit wiederherzustellen, obwohl die konkreten Maßnahmen von jedem Land definiert werden.
So wird die Diskussion über Sicherheitsgarantien für die Ukraine relevanter als je zuvor. Obwohl die Koalition der Staaten Einheit in Fragen der Hilfe zeigt, bleiben konkrete Schritte zur Sicherstellung der Stabilität in der Region fraglich. Was als Nächstes kommt, wird sich nur im Verlauf der Verhandlungen und der Umsetzung erzielter Entscheidungen zeigen.
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