Lehrerin über moderne Schüler: Warum Kinder sich nicht konzentrieren und ihre Meinung äußern können.

Lehrerin über moderne Schüler: Warum Kinder sich nicht konzentrieren und ihre Meinung äußern können
Lehrerin über moderne Schüler: Warum Kinder sich nicht konzentrieren und ihre Meinung äußern können

Nach Angaben von ТСН: Die Mathematik- und Physiklehrerin Tetyana Trush teilte ihre Beobachtungen über moderne Schüler. Ihrer Meinung nach wird die Interaktion mit den Schülern von Jahr zu Jahr schwieriger, da die Kinder "immer dümmer" werden und weniger in der Lage sind, grundlegende Aufgaben zu erfüllen.

Diese Aussagen der Lehrerin riefen eine lebhafte Diskussion in den sozialen Netzwerken hervor. Trush stellt fest, dass es modernen Kindern schwerfällt, Gedichte zu lernen, sich zu konzentrieren, logische Zusammenhänge zu erkennen und eigene Gedanken zu formulieren. Sie glaubt, dass die Generation, die mit Smartphones und unbegrenztem Zugang zu Informationen aufgewachsen ist, grundlegende kognitive und emotionale Fähigkeiten verliert.

„Am meisten ärgert und entmutigt mich, dass die Kinder mit jedem Jahr dümmer werden. Sie können sich nicht konzentrieren, können die Zusammenhänge zwischen Phänomenen nicht erklären und sind nicht in der Lage, klar eine Meinung zu äußern. Die Kinder haben begonnen, ihre Menschlichkeit und Empathie zu verlieren“, - schrieb Trush.

Die Lehrerin merkte auch an, dass aufgrund der Lernschwierigkeiten die Anzahl der Stellenangebote für Lehrer steigt.

Wie das Netz reagierte

Der Beitrag von Trush rief negative Reaktionen im Netz hervor. Eltern und andere Pädagogen stimmten ihrer Meinung nicht zu und glauben, dass moderne Kinder intelligenter, offener und anpassungsfähiger im Vergleich zu früheren Generationen sind.

Die Nutzer der sozialen Netzwerke bemerken, dass die Gründe für Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten nicht in der "Dummheit" liegen, sondern in der Überlastung der Schüler mit Unterrichtsstunden, AGs, Sporteinheiten und zusätzlichen Aktivitäten. Hier sind einige Kommentare:

  • „Moderne Kinder sind empathischer, offener, sprechen Sprachen, treiben Sport und beschäftigen sich mit Technologie. Vielleicht liegt das Problem nicht bei den Kindern?"

  • „Die Kinder haben täglich 7–9 Stunden, Prüfungen, Nachhilfelehrer, AGs. Sie schaffen es physisch nicht. Wir hatten in unserer Kindheit fünf Stunden und einen halben Tag draußen".

Einige Kommentatoren stellen fest, dass Technologien neue Möglichkeiten für die Entwicklung von Kindern eröffnen und interaktive Lehrmethoden den Unterricht effektiver machen.

Wir erinnern daran, dass der Gewinner des Global Teacher Prize Ukraine 2021, Arthur Proidakov, aufforderte, das Schulprogramm zu überdenken. Er ist der Meinung, dass ein Teil der Werke im Programm für Kinder von 12–14 Jahren zu schwierig zu verstehen ist. Genannt werden unter anderem "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry, "Don Quijote" von Cervantes und "Romeo und Julia" von Shakespeare.

Diese Diskussion unterstreicht die Wichtigkeit der Anpassung der Lehrmethoden an die Bedürfnisse moderner Kinder. Angesichts der technologischen Entwicklungen und Veränderungen in der Gesellschaft sollten Lehrer und Bildungseinrichtungen auf neue Ansätze achten, die den Schülern helfen könnten, den Stoff besser zu erfassen und ihre Aufmerksamkeit zu halten. In diesem Kontext können Initiativen zur Aktualisierung des Schulprogramms ein notwendiger Schritt zur Verbesserung des Lernprozesses sein.


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