Vier Jahre russische Besatzung: Das Atomkraftwerk Saporischschja als Militärbasis.

Vier Jahre russische Besatzung: Das Atomkraftwerk Saporischschja als Militärbasis
Vier Jahre russische Besatzung: Das Atomkraftwerk Saporischschja als Militärbasis

Erklärung des ukrainischen Außenministers

Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha wies am 4. März 2024 auf den vierten Jahrestag der rechtswidrigen Besetzung des Atomkraftwerks Saporischschja (Saporischschja AES) durch Russland hin. Er betonte, dass die Anlage de facto in eine Militärbasis umgewandelt wurde, was eine ernste Bedrohung nicht nur für die Ukraine, sondern für ganz Europa darstellt. Die Lage ist besonders brisant, da es sich um das leistungsstärkste Kernkraftwerk Europas handelt.

Sybiha äußerte zudem Besorgnis über Pläne des Kremls, die Reaktoren während der Besatzung wieder hochzufahren.

„Die Pläne des Kremls, die Reaktoren während der Besatzung wieder in Betrieb zu nehmen, sind gefährlich und rechtswidrig“, erklärte er.
Der Minister unterstrich, dass die Situation dringende Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit in der Region erfordere.

Sybiha forderte die Entmilitarisierung des Kraftwerks und seine Rückgabe an den rechtmäßigen Eigentümer und Betreiber – die Ukraine.

„Die Anlage muss entmilitarisiert und ihrem rechtmäßigen Eigentümer und Betreiber – der Ukraine – zurückgegeben werden“, fügte er hinzu.
Diese Aussagen verdeutlichen die tiefe Besorgnis der ukrainischen Regierung über die Sicherheit nuklearer Einrichtungen angesichts der andauernden russischen Aggression.

Folgen der Besetzung des AKW Saporischschja

Angesichts der Bedeutung des Atomkraftwerks Saporischschja als einer der größten kerntechnischen Anlagen Europas können seine Besetzung und militärische Nutzung katastrophale Folgen nicht nur für die Ukraine, sondern für die gesamte Region haben. Die Erklärungen der ukrainischen Regierung unterstreichen die Notwendigkeit internationaler Unterstützung in Fragen der nuklearen Sicherheit sowie dringender Schritte, um eine weitere Eskalation der Spannungen in diesem Bereich zu verhindern.


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