MAC-Adresse verschleiern: So schützen Sie Ihr Smartphone vor WLAN-Tracking.
Unsichtbar im WLAN: So schützen Sie Ihr Smartphone vor Verfolgung
Nach Angaben von Novyny.live: In einer Zeit, in der digitale Privatsphäre immer wichtiger wird, ist der Schutz vor Verfolgung über WLAN-Netzwerke ein zentrales Anliegen. Eine wirksame Methode ist die Randomisierung der MAC-Adresse. Diese Technik erschwert es, Ihr Gerät über seine eindeutige Hardware-Adresse zu tracken, und ist auf Smartphones mit Android 10 (oder neuer) sowie auf iPhones ab iOS 14 verfügbar.
Aktivierung der zufälligen MAC-Adresse: Schritt für Schritt
Für Android-Nutzer: Um die Funktion zu aktivieren, öffnen Sie die Einstellungen und navigieren Sie zu 'Netzwerk & Internet' oder 'Verbindungen' und dann zu 'WLAN'. In den erweiterten Einstellungen des jeweiligen Netzwerks finden Sie die Option, eine zufällige MAC-Adresse zu verwenden. Dies verhindert, dass Ihr Gerät über verschiedene WLANs hinweg an derselben, festen Adresse erkannt wird.
Auf dem iPhone heißt die entsprechende Funktion 'Private WLAN-Adresse'. Sie finden sie unter 'Einstellungen' > 'WLAN'. Tippen Sie auf das 'i'-Symbol neben dem genutzten Netzwerk und schalten Sie die Option ein. Ihr iPhone generiert dann für jedes WLAN eine eigene, zufällige Adresse, was die Nachverfolgung erheblich erschwert.
Seit Android 12 gibt es zudem eine erweiterte Schutzfunktion: die 'non-persistent randomization'. Sie stellt sicher, dass die verwendete MAC-Adresse nicht dauerhaft gespeichert wird, was den Schutz vor Profilbildung weiter erhöht. Solche Funktionen sind ein einfacher, aber effektiver Baustein für mehr digitale Privatsphäre im Alltag.
Durch die Nutzung dieser Einstellungen können Sie die Risiken des WLAN-Trackings deutlich reduzieren. Es ist eine praktische Maßnahme, um sich gegen die unerwünschte Sammlung von Bewegungsprofilen durch Werbenetzwerke oder andere Dritte zu wehren. In der vernetzten Welt ist die Kontrolle über die eigenen digitalen Spuren ein wichtiger Schritt zur souveränen Nutzung von Technologie.
Lesen Sie auch
- Ukrainische Drohnen-Barkasse „Barrakuda“ wird zum fliegenden Flugzeugträger: Wie viele FPV-Drohnen sie an Bord hat
- Toter Pixel auf dem Monitor: Lässt sich der Schaden selbst beheben?
- Historische Gebäude: Neue Solarpaneele ahmen Ziegel und Dachziegel nach
- Gebrauchter Nissan Leaf in Deutschland: Ein Leitfaden zum beliebten Elektroauto
- Syrskyi warnt vor neuer Luftbedrohung: Russland erhöht die Produktion von jetgetriebenen Drohnen
- Notstrom durch Solar: Kann ein Solarmodul Ihr Zuhause vor Blackouts schützen?

