Russland hat eine ballistische Rakete in der Nähe der NATO-Grenze gestartet: Ziel – Europa einzuschüchtern.
Nach Angaben von ТСН: Der nächtliche Start der Mittelstreckenrakete "Orešnik" in Richtung Westen der Ukraine war eine geplante Einschüchterungsaktion für die europäischen Partner Kiews. Die Rakete traf ein Objekt in Lwiw, nahe der polnischen Grenze.
Wo die Rakete landete und womit
Nach den Informationen der Quelle traf die Rakete eine Halle eines staatlichen Betriebs in Lwiw.
Die Beschädigungen werden als geringfügig beschrieben: Aufgrund des Aufpralls verursachten mehrere Submunitionen "kleine Durchschläge in den Betonstrukturen" der Halle und bildeten Krater im Waldgebiet in der Nähe.
Ein Beamter wies darauf hin, dass die Rakete wahrscheinlich inerte Sprengköpfe trug und nicht mit einem Kampfkopf ausgestattet war, was die Version bestätigt, dass das Ziel des Angriffs nicht die Zerstörung des Objekts, sondern die Demonstration von Stärke war.
Die Militärs stellten fest, dass die Rakete mit einer Geschwindigkeit von 13.000 km/h flog.
„Deutliche Eskalation“ und die Reaktion des Westens
Der Angriff erfolgt im Kontext von Diskussionen über die Gewährung von Sicherheitsgarantien für die Ukraine und die mögliche Stationierung europäischer Truppen nach dem Waffenstillstand.
Die leitende europäische Diplomatin Kaja Kallas nannte die Verwendung des "Orešnik" eine "deutliche Eskalation" und eine Warnung für Europa und die USA.
Der Bundeskanzler Deutschlands Friedrich Merz war nach Gesprächen mit den Führern Frankreichs und Großbritanniens kategorisch.
„Drohgesten sollen Angst einflößen, aber sie werden nicht wirken. Wir stehen an der Seite der Ukraine“.
Der Anlass für den Angriff
Moskau erklärte, dass der Start des "Orešnik" eine Antwort auf einen angeblichen Drohnenangriff auf Putins Residenz im letzten Monat war.
Der ukrainische Außenminister Andrej Sybiga nannte diese Rechtfertigung absurd.
„Putin nutzt ballistische Mittelstreckenraketen an der Grenze der EU und der NATO als Antwort auf seine eigenen Halluzinationen - das ist wirklich eine globale Bedrohung“.
In dieser Nacht führten die russischen Streitkräfte einen massiven Angriff auf die Hauptstadt durch, bei dem das Gebäude der Botschaft Katars beschädigt wurde. Das Außenministerium der Ukraine forderte die Staaten des Golfes auf, öffentlich auf die Aktionen Moskaus zu reagieren.
Die Ereignisse rund um den letzten Angriff in der Ukraine bestätigen erneut die Spannungen in den Beziehungen zwischen Moskau und dem Westen. In Zeiten militärischer Bedrohungen ist es wichtig, dass internationale Partner der Ukraine Unterstützung bieten und ihre Position zur Sicherheit in der Region bestätigen.
Lesen Sie auch
- Erster Verhandlungskomplex zur EU-Mitgliedschaft eröffnet: Was die Ukraine ihren Bürgern jetzt bieten kann
- Empörung in Warschau: Polnischer Abgeordneter fordert Annäherung an Russland
- Kiewer Stadtrat geißelt U-Bahn-Preisexplosion: bis zu 46.000 Griwna Mehrkosten pro Jahr drohen
- EU-Beitrittsgespräche: Von der Leyen nennt Zeitplan für nächste Verhandlungsrunde mit der Ukraine
- Militärexperte sieht Wendepunkt: Russlands Offensive im Donbass verliert an Schwung
- Neue Ära im Nahen Osten: Trump besiegelt Abkommen mit Iran – Waffenruhe, Sanktionsabbau und Atomfrage

