Schweres Zugunglück in Spanien fordert 21 Todesopfer.
Zugentgleisung bei Córdoba mit verheerenden Folgen
Nach Angaben von TSN.ua: Bei einem schweren Eisenbahnunglück im Süden Spaniens sind mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen und 73 weitere wurden verletzt. Der Vorfall ereignete sich am Abend in der Nähe von Córdoba, als ein Hochgeschwindigkeitszug entgleiste und mit einem anderen Zug kollidierte. Der Zug von Málaga nach Madrid hatte etwa 300 Passagiere an Bord, während im Gegenzug von Madrid nach Huelva rund 200 Menschen reisten. Solche Frontalzusammenstöße sind auf modernen Strecken extrem selten.
Großangelegte Rettungsaktion und Ermittlungen
Die Rettungsarbeiten zogen sich bis in die Nacht hin. Alle 73 Verletzten wurden in sechs verschiedene Krankenhäuser gebracht. An der Bergung waren Rettungskräfte, militärische Notfalleinheiten und das Rote Kreuz beteiligt. Der Zugverkehr zwischen Madrid und den Städten Andalusiens wurde vorübergehend komplett eingestellt.
Die Ursache der Tragödie ist noch unklar. Óscar Puente, ein lokaler Regierungsvertreter, bezeichnete den Vorfall als rätselhaft, da sich das Unglück auf einem geraden, erst kürzlich gewarteten Streckenabschnitt ereignete. Die Behörden untersuchen weiterhin die Umstände, um die Sicherheit für künftige Passagiere zu gewährleisten.
Es handelt sich um eines der folgenschwersten Zugunglücke in Spanien seit Jahren, das in der Öffentlichkeit und bei den Verantwortlichen große Betroffenheit auslöste. Angesichts der hohen Opferzahl ist eine lückenlose Aufklärung der Unfallursachen von größter Bedeutung. Die Behörden versprechen zwar Verbesserungen, doch die Debatte über notwendige Nachrüstungen der Infrastruktur und Sicherheitssysteme im Schienenverkehr dürfte nun neu entfachen.
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