Das Kernkraftwerk Saporischschja steht am Rande einer Katastrophe: Selenskyj warnte vor der Bedrohung durch Beschuss.
Nach Angaben von inkorr.com: Am Kernkraftwerk Saporischschja herrscht aufgrund von Beschuss durch russische Truppen eine kritische Situation. Die Anlage arbeitet bereits seit sieben Tagen ohne externe Stromversorgung und nutzt lediglich Dieselgeneratoren, was eine ernsthafte Bedrohung für die nukleare Sicherheit darstellt. Einer der Generatoren ist bereits ausgefallen.
'Das ist außergewöhnlich. Generatoren und das Werk sind nicht für eine solche Belastung ausgelegt und können nicht so lange im betrieb sein', bemerkte der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, in seiner Ansprache am 30. September.
Außerdem sagte der Staatschef, dass die russischen Truppen aktiv die Reparaturarbeiten am Kernkraftwerk behindern, um die Stromversorgung wiederherzustellen. 'Russland tut etwas, wovon kein Terrorist der Welt mit einer Kernkraftanlage jemals träumen würde', betonte Selenskyj. Auf seinen Befehl hin hat das Ministerium für Energie und das Außenministerium die internationale Gemeinschaft auf diese Situation aufmerksam gemacht.
Russische Truppen setzen Angriffe auf östliche Regionen der Ukraine fort
Am 30. September setzten die russischen Truppen schwere Angriffe auf die östlichen Regionen der Ukraine fort. Die Stadt Dnipro wurde von Drohnen im Zentrum getroffen, es gibt Verletzte. Auch Charkiw, Dnipropetrowsk, Sumy und Tschernihiw waren im Laufe des Tages bedroht. In der Region Tschernihiw haben russische Truppen eine Umspannstation getroffen.
Eine Tragödie ereignete sich in der Region Sumy, wo eine russische Drohne eine ganze Familie tötete: einen Mann, eine schwangere Frau und zwei Kinder im Alter von vier und sieben Jahren. 'Wir werden Russland für ihre Angriffe auf jeden Fall zur Rechenschaft ziehen', sagte der Präsident und drückte den Angehörigen der Verstorbenen sein Mitgefühl aus.
Die Ereignisse in der Ukraine zeugen davon, dass das Kernkraftwerk in Saporischschja aufgrund von russischen Angriffen in Gefahr gerät. Die Fortsetzung der massiven Angriffe auf die östlichen Regionen führt zu neuen menschlichen Opfern und Gefahren für die lokale Bevölkerung. Die staatlichen Stellen ergreifen Maßnahmen, um die internationale Gemeinschaft auf diese besorgniserregenden Ereignisse aufmerksam zu machen und eine Bestrafung der schuldigen Aggressoren zu erreichen.
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