2026: Zehnter Stromausfall am Atomkraftwerk Saporischschja – wie groß ist die Gefahr?.
Lage am AKW Saporischschja
Nach Angaben von Espreso.tv: Das von Russland seit März 2022 besetzte Kernkraftwerk Saporischschja in der Ukraine erlebte 2026 bereits den zehnten vollständigen Stromausfall. Der bisher letzte – der insgesamt 17. Blackout seit Beginn der Besatzung – ereignete sich in der Nacht zum 3. Juni 2026. Diese ständigen Unterbrechungen der externen Stromversorgung machen die nukleare Sicherheit der Anlage zunehmend unberechenbar. Zum Vergleich: Allein seit Kriegsbeginn kam es laut Internationaler Atomenergie-Organisation (IAEA) zu 20 Vorfällen, bei denen die externe Stromzufuhr komplett ausfiel.
Ein weiterer Zwischenfall ereignete sich am 4. Mai 2026: Eine Drohne griff ein externes Strahlungsmesslabor des Kraftwerks an. Solche Attacken auf sicherheitsrelevante Einrichtungen verschärfen die ohnehin angespannte Lage zusätzlich. Die IAEA beobachtet die Entwicklung mit großer Sorge.
Warum die Weltgemeinschaft jetzt handeln muss
Die wiederholten Blackouts und gezielten Angriffe auf Strahlungskontrollstationen zeigen, wie verwundbar Atomkraftwerke in Kriegsgebieten sind. Das betrifft nicht nur die Ukraine: Jeder größere Störfall hätte potenziell verheerende Folgen für ganz Europa. Experten fordern daher dringend verstärkte Schutzmaßnahmen für kerntechnische Anlagen in Konfliktregionen, um eine nukleare Katastrophe zu verhindern. Die internationale Gemeinschaft ist gefordert, den Druck auf Russland zu erhöhen, damit die Sicherheit des AKW Saporischschja endlich gewährleistet werden kann.
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